Donnerstag, 25. April 2013

Der Bock im Mündelgarten

Österreich Heute am Dienstag, 23. April 2013:


Geht´s um Nachlässe, heißt es in der JUSTIZ neuerdings: Schreck lass nach! Denn in Vorarlberg wurde jüngst eine Richterin als Testamentsfälscherin verurteilt. Jetzt soll sich in Graz eine Staatsanwältin das schmucke Haus einer entmündigten Oma erschummelt haben.  Ende Zitat W. Höllrigl

Ausgerechnet Ober-Sachwalter von Polit-Mündel Ingrid M. Dr. Franz Unterasinger hilft nun den Verwandten, das durch eine Bezirksanwältin erschlichene Erbe (Ämterkollision als Sachwalterin und Bezirksanwältin!) zurück zu erhalten. Es handelt sich um ein Haus im Wert von 300.000 Euro!

Über Dr. Unterasinger berichtet Prof. Ingrid M. (laut eigenen Angaben entmündigt im Auftrag des steirischen Landesschulrates und mehrfache Republiks-Gläubigerin) auf

http://sparismus.wordpress.com/2012/06/22/offener-brief-an-den-politischen-sachwalter-ra-dr-franz-unterasinger/

Sehr geehrter Herr Zwangssachwalter!
Sehr geehrter Herr Dr. Franz UNTERASINGER!


Auch wünsche ich keine weiteren „brachialen Übergriffe“ gegen meine Familie, dergestalt am Montag, den 14. Mai 2012 und am Dienstag, den 5. Juni 2012, vor dem Haus Naglergasse 73, 8010 Graz, im Stiegenhaus und in meiner Wohnung unter Anwesenheit folgender Personen, Herrn Zwangssachwalter RA Dr. Franz UNTERASINGER und Herrn Zwangsgutachter HR Univ.Prof. Dr. Manfred WALZL, sowie
einer größeren Anzahl von Exekutivbeamten in Uniform und Zivil, passiert. Ende Zitat

Kommentar: So wird also der Bock zum Gärtner gemacht, die Böcke grasen in Mündels Gärten, Sparbüchern, Immobilien und Wertpapieren, Schmuckdepots und Wohnungen.
Die Verwandten kämpfen nun mit Hilfe von Sachwalter Dr. Unterasinger um ihr Recht. Die Sachwalter grasen also in vielerlei Mündel-Gärten wie auch ein Sachwalter einer Wiener Millionärin (die er gegen den Willen der Ärzte aushungert), der für ein Polit-Mündel (entmündigt im Auftrag des BM für Finanzen) von der Wiener Rechtsanwaltskammer für den Revisionsrekurs am OGH zur Verfügung gestellt wird. Die Rechtsanwaltskammer hat das alles überprüft und findet es "in Ordnung".

Unterdessen tagt der österreichische Nationalrat und kümmert sich um solche Lächerlichkeiten wie Schulschwänzen etc.
Die Legislaturperiode geht bald zu Ende und es ist kein ENDE der Massenentmündigungen, Mündelexekutionen und Mündelvernichtungen durch Sachwalter in Sicht.

Warum sollte man auch den Rechtsanwälten, die im Strafrecht weniger bewandert sind, dieses gute Geschäft trotz schwerster Menschenrechtsverletzungen z.B. durch Massenentmündigungen in Pflegeheimen und Ausbeutung von alten, behinderten Menschen, wegnehmen?
Dazu sieht der österreichische Nationalrat wohl gar keinen Grund.

Unterdessen fahren die SachwalterInnen mitunter weiterhin mit dem Porsche vor dem Pflegeheim vor, wo gerade ein zu Plündernder gestorben ist. SachwalterIn hat schließlich auch Anspruch auf einen großen Teil des Testaments, das vorsichtshalber wohl schon vor dem Ableben des Erblassers/der Erblasserin geändert wurde.
Es gilt die Unschuldsvermutung und die Allmacht der Kammern und Lobbies, die vermutlich auch die Abgeordneten gut bezahlen, damit sie die Massenentmündigungen via Budgetbegleitgesetz Juni 2009 auch weiterhin ermöglichen. Es ist schließlich ein gutes Geschäft, auch wenn dabei so manches (Polit-) Mündel draufgeht. Das ist ja ganz im Sinne des Erfinders. Somit können dunkle Geschäfte und Querverbindungen einer honorigen Umweltpartei für immer im Dunkel der Vergangenheit verschwinden!

O Felix Austria!