Montag, 12. November 2012

Weiße Folter und die Sachwalterschaftspraxis in Österreich: Ein gewagter Vergleich?

Weiße Folter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Unter dem Begriff "Weiße Folter" werden solche Foltermethoden zusammengefasst, die zwar in ihrer Anwendung und ihrer unmittelbaren Wirkung unsichtbar sind, jedoch die Psyche des betroffenen Menschen angreifen und mitunter dauerhaft erheblich schädigen oder sogar zerstören können. Synonym wird der Euphemismus Saubere Folter verwendet.

Weiße Folter arbeitet nicht mit physischer Gewaltanwendung (etwa Schlägen, bleibende Narben bildenden Elektroschocks, Verstümmelung), sondern mit Mitteln, die in erster Linie Wirkung auf die Psyche des Opfers haben, wobei hier Übergänge zur Gewalt gegen den Körper der gefolterten Person mitunter fließend sind und sich psychische Folterungen in psychosomatischen Auswirkungen zeigen können.

Kommentar: Es ist mitunter gewagt, die Sachwalterschafts- und Zwangsentmündigungspraxis und den Umgang der Sachwalter mit ihren Kuranden in Österreich als WEISSE FOLTER zu bezeichnen.

Aber wenn man (frau) es selbst erlebt hat, wie Sachwalter jeglichen Kontakt zum Kuranden verweigern, jegliche Zahlung verweigern, die über das tägliche Bedürfnis des Mündels hinausgehen, jegliche medizinische Hilfe verweigern, die über Leistungen der Gebietskrankenkassen hinausgehen, jegliche Anträge bei Finanzamt, Pensionsversicherungsanstalt, Jugendwohlfahrtsbehörde etc. verweigern (und dann in Berichten an das Bezirksgericht gewährte Leistungen aus der Sozialversicherung als ihre Leistung darstellen), jegliche Reparaturzahlungen verweigern, sodass Mündel im Winter im Kalten schlafen müssen, währenddessen sich auf den Mündelkonten die Euros häufen (was das Honorar des Sachwalters erhöht), zivil- und strafrechtliche Folgewirkungen nicht bezahlter Abgaben negieren, ihre Mündel fast verhungern lassen, ihre Mündel vor ihren Nobelkanzleien stundenlang warten lassen, um sie dann erst nicht vorzulassen, ihre Mündel oft nie zu Gesicht bekommen, ihren Mündeln die EHE VERBIETEN, wenn man selbst erlebt hat, wie die Erstgerichte (Bezirksgerichte) ihre gesetzliche Aufsichtspflicht in bezug auf Sachwalterschaften auf das Sträflichste vernachlässigen und jede Beschwerde des Mündels als Ausdruck der Krankheit des Mündels juristisch interpretieren, dann kann man schon nach vollziehen, wie PSYCHISCHE FOLTER sich in Österreich anfühlt.