Donnerstag, 4. Oktober 2012

Sachwalterschaft als modernes Raubrittertum

Sachwalterschaft als modernes Raubrittertum

Sach-raub-walterschaft versus Unschuldsvermutung

Seit ich im Sommer 2012 meine Bereitschaft verkündete, eine "Initiative gegen Sachwalterschaftsmissbrauch" in Österreich zu gründen, gibt es viele Anfragen auf Facebook und das bis dato einzige Telefon läuft heiß.

Der Sachwalterschaftsmissbrauch in Pflegeheimen, Altersheimen und Behindertenheimen ist besonders traurig.

Hier das traurige Schicksal des Herrn O., dessen Lebensgefährtin mich kontaktiert hat:

Es handelt sich dabei um klaren Sachwalterschaftsmissbrauch und unrechtmäßige Aneignung von Mündelgeld, ausgeführt durch das Bezirksgericht Wien-Döpling in Kooperation mit der Sachwalterin und Rechtsanwältin Dr. B. (Wien Innere Stadt) sowie einer offensichtlich korrupten „Diplomsozialarbeiterin“ des Krankenanstaltenverbundes Wien (früher Fonds Soziales Wien).

Die Lebensgefährtin des Opfers bezeichnet die handelnden Personen rund um Bezirksgericht, Rechtsanwaltskanzlei und „SozialarbeiterInnen“ als „GeschäftspartnerInnen.“ Das finde ich treffend und lustig zugleich.

Aber lassen wir Frau B. selbst zu Wort kommen:

Zunächst herzlichen Dank für Ihre PN und Ihr Engagement. Den Antrag, dass mein Vater Sachwalter werden soll, haben wir bereits vor einem Vierteljahr eingebracht. Auch mein Freund wurde nicht gehört. Der Antrag sei angeblich von der Richterin Mag. Kohle (Name von der Redaktion geändert) abgelehnt worden, da mein Vater, obwohl er sehr viel für meinen Freund getan hat, nicht nahestehend genug sei, da er kein Verwandter sei. Die kriminelle Adoptivtochter, die ihn nur ausgenommen hat und sich seit Jahren nicht mehr um ihn kümmert, hätte anscheinend bessere Chancen, zum Glück ist sie schon seit Jahren abgetaucht, weil sie ihn ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans, deswegen ist er ja auch besachwaltet. Offiziell ist dies aber nicht, das erzählt nur "Diplomsozialarbeiterin" Frau R. vom FSW. Komischerweise hat sie einen Tag VOR der Verhandlung meinen Vater kontaktiert, um die Wohnung zu kontrollieren. Laut meinem Freund war sie bereits wenige Stunden nach der Verhandlung bei meinem Freund und teilte ihm recht munter und ohne ihm in die Augen zu sehen, die Ablehnung mit, mein Vater habe vielleicht schon den Bescheid. Obwohl die Verhandlung bereits am Donnerstag, 13.9. 2012 mittags (nur 20 - 30 Minuten) war, hat mein Vater noch immer nichts in der Hand.

Laut Frau "Diplomsozialarbeiterin"  R. bleibe Frau Rechtsanwältin Dr. B. Sachwalterin, der SW werde nur bei gravierenden Verstößen gewechselt und die lägen angeblich laut Gericht nicht vor. Eine Berufung sei nicht möglich. Das Ganze kann aber auch eine Intrige dieser "Diplomsozialarbeiterin" R. sein, die steckt nämlich mit ihrem Ex-Arbeitgeber FSW und der Sachwalterin Dr. B. unter einer Decke. Anmerkung der Redaktion: Es gilt die Unschuldsvermutung.

Und mein Freund hat im Heim gehört, die habe dort wegen ihrer Intrigensucht einen schlechten Ruf.

Warum haben dann mein Freund und mein Vater nichts Offizielles in der Hand und warum wandte sich "Diplomsozialarbeiterin" R. an meinen Vater, wenn der abgelehnt worden ist? Komischerweise sollte er schon am Tag der Verhandlung möglicherweise etwas Offizielles in Händen halten. Das heißt doch, dass VOR der Verhandlung eine Entscheidung fiel. Die Verhandlung war ohnehin lächerlich kurz für so eine wichtige Entscheidung und nicht einmal mein Freund geladen.

Da ist einiges im argen.

Ich bedanke mich noch einmal für Ihr Engagement und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Frau B. - Lebensgefährte von "Mündel" O.

Eine weitere Nachricht von Frau B.

Ich war auch geschockt, dass der SW noch immer Nachforderungen stellt. Die decken sich doch nur gegenseitig.

Mein Freund hat Einsicht in seinen Akt beantragt und aufgrund der Gesetzwidrigkeit der Sachwalterschaft auf Rat des Vertretungsnetzes hin um Aufhebung der Sachwalterschaft ersucht.

Das Vertretungsnetz hat auch gesagt, dass die Geldforderungen von Sachwalterin Dr. B. inkl. der Androhung weiterer Geldforderungen und gerichtlicher Schritte (Exekution), wenn ich nicht spure, ist illegal, da es sich um Fixkosten handelt und sie keine Aufteilung mit mir vereinbart hat. Die Abfuhr habe ich ihr gestern geschickt. Natürlich alle drei eingeschrieben und hinten mit Klebeband zugeklebt.

Ein paar Tage, nachdem ich diese Aufforderung inkl. Drohungen von Sachwalterin Dr. B. erhalten habe und die Aktionen gegen diese Frau mit meinem Freund und meiner Familie absprach inkl. Gegenlesen der Briefe, sagte Frau "Diplomsozialarbeiterin" R., sie komme am 1.10. für eine Viertelstunde.

Im Beisein von Stationsärztin und Hauspsychologen.

DSA R. hat anscheinend wieder das große Wort geführt und im Auftrag ihrer "Geschäftsfreundin" B. auch gegen mich gehetzt. Zunächst muss der Oskar binnen 14 Tagen entlassen werden, was aber nicht geht, da er nach jeder Hetzaktion und auch bei den meisten extremen Wetterumschwüngen einen Rückfall erleidet, der mit häufigen Stürzen verbunden ist. Anmerkung der Redaktion: Oskar leidet an einer neurologischen Erkrankung mit Auswirkungen auf die Koordinierungsfähigkeit der Extremitäten des Körpers.

Man wird daher die Behandlung forcieren. Dann sollte ich zur Kasse gebeten werden, weil kein Geld mehr da sei. Wie das passieren kann, wenn vor exakt 1 Jahr noch über 22300 Euro nach einer Erbschaft da waren und mein Freund in 12 Monaten ca. 19600 netto Pension bekommt, ist mir rätselhaft. Denn das hieße, dass Sachwalterin Dr. B. mindestens 42000 Euro verschwendet hat. Mir fiel schon seit Jahren auf, dass das Vermögen immer weniger wurde, noch dazu, wo sich Sachwalterin Dr. B. im Schnitt über ein Viertel des Vermögens abziehen darf.

Auf die Frage meines Freundes, wo das ganze Geld hingekommen ist und wie viel überhaupt noch vorhanden ist, verweigerte DSA R. wie beim Bericht die Auskunft, dass sie keine Ahnung hätte, sie wisse nur, das Konto sei im Minus. Weitere Informationen von ihr waren völlig "inhaltslos", vornehm umschrieben. Ihm war schon am Freitag in der Kassa des Heimes Probleme gemacht worden, als er sein Taschengeld holen wollte, da nur mehr 20 Euro auf dem Konto seien.

Weiters verleumdete mich DSA R. bei Ärztin und Psychologen, dass ich zwei oder drei Einschreiber von Sachwalterin Dr. B. an mich ignoriert hätte, ich erhielt nur den erwähnten einen Brief, die Ablehnung hat Sachwalterin Dr. B. sicher heute auf dem Tisch.

Die beiden Briefe wird das Gericht morgen erhalten. Da mich mein Freund nicht erreichen konnte, da sein Handy-Akku Probleme machte und ich nur auf die Handybox kam, ersuchte ich auf der Station, ihn zu erreichen. Sofort wurde ich mit der Stationsärztin verbunden, die mir fast das Gleiche mitteilte. Ich weigerte mich, mich an den Pflegekosten zu beteiligen und bezeichnete die Geldforderung von Sachwalterin Dr. B. aufgrund eingeholter Rechtsauskünfte als ungesetzlich wie auch die ganze Sachwalterschaft. Und es sei ein Vermögen von mindestens 15000 Euro vorhanden gewesen (die 22.300 Euro habe ich erst am Abend in Oskars Ablage recherchieren können), warum sei da kein Geld mehr da. Worauf die Stationsärztin behauptete, es seien noch große Schulden vorhanden gewesen. Ich erklärte, dass Oskar von Sachwalterin Dr. B. die Information erhalten habe, er sei lastenfrei. Nach den mir vorliegenden Unterlagen des BG Döp-ling und Sachwalterin Dr. B. müssten diese Schulden tatsächlich seit mindestens 5 Jahren abgetragen sein. Außerdem machte ich die Aktionen von Dr. B. und DSA R. gegen uns für mit verantwortlich für die Stürze. Die Ärztin: "Dazu kann ich nichts sagen". Ich schloss mit den Worten, dass ich mir gegen die Verleumdungen und andere Maßnahmen von Sachwalterin Dr. B. gegen mich alle Schritte vorbehalte. Die Ärztin nur: Dazu kann ich nichts sagen, das hat alles die Frau Sozialarbeiterin R. gesagt, die hat das von der Frau Doktor B.".

An sich sind alle auf der Station und der Psychologe auf unserer Seite, die extreme Feigheit lässt sich dadurch erkären, dass selbst Ärzte (alle sind beim KAV angestellt), umgehend gekündigt werden können, wenn sie der KAV nicht mehr will. Wer sich also offen auf die Seite von uns gegen Sachwalterin Dr. B. und DSA R. stellt, wird bei der nächsten Gelegenheit frei- also an die frische Luft gesetzt.

DSA R. ist auch seit einiger Zeit beim KAV, die kann aber machen was sie will. Und das, obwohl sie wegen ihrer Intrigen und ihres BewohnerInnen/Bediensteten-in-den-Rücken-Fallens (immer kalt lächelnd) im Haus bei einer Anzahl von Personen verhasst ist. Das hat der Oskar bei seinen Spaziergängen mit dem Rollator im Haus und Terrasse aufgeschnappt.

Was die Richterin Mag. Kohle (Name von der Redaktion geändert) angeht, war sie, 2006, wenn schon nicht Richterin (die ließ sich nicht eruieren), so doch involviert, da an einem Beschluss aus dem Jahr 2006 in einer ganz kleinen Fußzeile ihr Name aufscheint.

Damals wurde unter krasser Missachtung des ersten Pakesch-Gutachtens, der schon damals feststellte, dass mein Freund weder psychisch krank noch geistig behindert ist und höchstens einen Verfahrenssachwalter für das damalige Verfahren erlaubt fand wegen der Sprachbehinderung, dennoch Sachwalterin Dr. B. bestellt.

Richterin Mag. Kohle war zwar immer freundlich, aber anscheinend zumindest mit verantwortlich für den Rechtsbruch 2007.

Ob sie (die Richterin) tatsächlich den Sachwalter-Wechsel an meinen Vater mit der Begründung verweigerte, dass er kein Verwandter, sondern nur ein persönlicher Freund sei, wird sich mein Vater erkundigen, da er noch immer keinen Bescheid hat und ob es sich nur um eine Intrige von DSA R. handelt.

Nach ihren Informationen hätte das Gericht bereits VOR der Verhandlung gegen meinen Vater als Sachwalter für meinen Freund entschieden und er habe diesen Bescheid möglicherweise schon.

Sachwalterin Dr. B. müsste zumindest für ihre Misswirtschaft zur Verantwortung zu ziehen sein. Auch wenn "Mag. Kohle" laut DSA R. die Fehler von Sachwalterin Dr. B. für einen Wechsel des Sachwalters nicht gravierend genug sind.

Ich danke Ihnen auch im Namen meines Freundes nochmals für Ihre Hilfe, wünsche Ihnen gegen Ihre Gegner viel Erfolg und verbleibe

mit freundlichen Grüßen auch im Namen meines Freundes

Frau B. - Lebengefährtin

Anmerkung der Redaktion: Für alle Genannten und Nicht Genannt-Werden-Wollenden gilt natürlich die Unschuldsvermutung.