Sonntag, 29. Juli 2012

Bei sonstiger Exekution: Sachwalter fordert 975 Euro von Mündel, das kein Geld hat

Die Sachwalterschaft (Entmündigung, § 268 ABGB) wurde ursprünglich vom Gesetzgeber erfunden, um Menschen, die nicht mit ihrem Geld umgehen können, die zu ihrem eigenen Schaden handeln, die Winter und Sommer nicht unterscheiden können, deren Seelenleben und Gedanken einfach wirklich "ver-rückt" spielen oder die aufgrund einer Erkrankung (z.B. Schlaganfall oder Koma) wirklich nicht mehr Herr (Frau) über ihre Sinne sind, zu helfen.

Daher ist es äußerst verwunderlich, dass der Gesetzgeber bei der Pflegschaftsabrechnung (Beschluss des Bezirksgerichtes) eine Exekution vorsieht.

Es ist letztlich UNFASSBAR: Ein Sachwalter sollte einem Mündel eigentlich helfen und dann kann der Sachwalter das Mündel noch exekutieren!

Das muss man/frau sich einmal vorstellen!

Meine (multiple) Person hat vom Bezirksgericht Wien-Liesing per Beschluss vom 15. Mai 2012 die Schlussrechnung über 975 Euro des Sachwalters Dr. Martin W. (1030 Wien) erhalten.
Der Betrag von 975 Euro sei - bei sonstiger Exekution - innerhalb von 14 Tagen an das Girokonto des Sachwalters Dr. Weiser zu überweisen.
Dazu kommt noch, dass ich deswegen so pleite bin, weil der Sachwalter Dr. W. an die Santander Bank (früher GE Money Bank) irrtümlich 500 Euro von meinem Girokonto überwies und auch sonst viele Fehler machte (siehe Mängelliste Dr. Weiser) Aber wenn ich mich über Fehler des Sachwalters beschwerte, galt das nur als "Ausdruck meiner Krankheit" (siehe Stellungnahmen des Dr. W. an das Bezirksgericht Wien-Liesing von Mai bis November 2010, die einander übrigens widersprechen)

Ich fasse es einfach noch immer nicht. Da soll der Sachwalter dem Mündel (auch in finanziellen Angelegenheiten) helfen und droht mit dann per Gericht mit EXEKUTION.

Derweil hat mich noch kein Gerichts-Exekutor aufgesucht. Ich habe ja einen Rekurs gegen den Beschluss des Gerichtes eingebracht.
Somit hat die Wirkung des Beschlusses des Bezirksgerichts (Außerstreitverfahren) aufschiebende Wirkung, wenn ich richtig informiert bin.
Erst wenn die 2. Instanz (das Landesgericht für Zivilrechtssachen) den Beschluss des Erstgerichts bestätigt, dann ist der Beschluss (Pflegschaftsendabrechnung) rechtsgültig bzw. rechtswirksam.

Ich habe ja im Herbst 2007 mit dem Rechtsstudium begonnen. Trotzdem hat Frau Richterin Mag. Irene Bauer-Moitzi (BG Liesing) im November 2008 das Sachwalterschaftsverfahren betreff meine Person eingeleitet, weil ich das Procedere des gerichtlichen Zahlungsbefehls (T-Mobile 660 Euro, 18. September 2008) nicht ganz verstand bzw. nicht wie bei einer Jus-Prüfung wiedergeben konnte.

Aber bitte wo kommen wir da hin, wenn jeder der bei T-Mobile oder A1 (vermeintliche) Schulden hat, gleich entmündigt wird? Da hätten die Rechtsanwälte gleich 1000 Mündel pro Kanzlei und müssten gar nichts mehr sonst machen. Die hätten ihr (luxuriöses) Auskommen.

Ich habe mich in diesem Herbst 2008 übrigens über Wochen bemüht, bei der Rechtsanwaltskanzlei von T-Mobile Austria Sozietät Sattlegger, Dorninger und Steiner (Wien-Linz) jemanden telefonisch zu erreichen. Da bist Du stundenlang in der Warteschleife. Schlau sind diese Rechtsanwälte. Die wissen, Du hast kein Geld und lassen Dich kostenpflichtig stundenlang am Telefon warten. So bringen sie Dich als potentielles Mündel in noch größere Schwierigkeiten.

Die Entmündigung am Bezirksgericht ist wahrscheinlich schon im vorhinein vereinbart und "akkordiert".
Manche RichterInnen agieren manchmal in komplizenhafter Weise bei den Massen-Entmündigungen. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Wenn Du es schaffst, aus der Sachwalterschaft auszusteigen, dann machen sie Dich mit sonstigen finanziellen Forderungen wie Pflegschaftsendabrechnung mit EXEKUTION fertig.
Du sollst ja nicht agieren können, Dir keine Rechtsanwälte leisten können, auch nicht auf Urlaub fahren können oder Dir medizinische Betreuung leisten können. Du sollst als Unterdrückerische Person so mit Deinem Überlebenskampf beschäftigt sein, dass Du an nichts anderes denken kannst, als wie Du mit wenigen Euros Du Dir das Notwendigste zum Essen kaufen kannst.

Mich wundert es ja, dass ich in der Zeit der Sachwalterschaft (7.Januar.2009 bis 10. August 2011) überhaupt wahlberechtigt war. Oder ist dem Magistrat Wien bei den Bundespräsidentschaftswahlen im April 2010 ein Fehler unterlaufen?

Ich hatte aber trotzdem noch Glück. Prof. Mag. Ingrid Moschik aus Graz ist zum Beispiel lebenslänglich entmündigt, wenn ich das richtig verstanden habe.

Oder nehmen Sie Wilfried Handl: Er ist ja auch so ein armes "unterdrückerisches" Schweinderl, die Epitarsis-Anwälte machen ihn jetzt durch Klagen fertig und er wird finanziell vernichtet.

Es wird immer das gleiche Theaterstück gespielt:

Bring sie in die Klapse oder in den Knast, vernichte sie finanziell und gesellschaftlich (z.B. durch Entmündigung)

Unterdessen machen unsere Politiker herrlichen Urlaub und die AMS-Millionen-Verschieberin Frau Mag. Petra Draxl (Public Management Consulting mit Beteiligung an kroatischen Geldwäsche-Firmen) hat man vorsichtshalber zur AMS-Chefin von Wien gekürt. So kann alles bewährt vertuscht werden und die abgezweigten AMS-Millionen bleiben in der (Partei-)Familie.

Unterdessen haben die ArbeiterInnen von kroatischen Subfirmen österreichischer Baufirmen (Alpine) nicht einmal das Notwendigste zum Essen.

Wie ungerecht ist diese Welt. Ich denke, ich muss mir einen Psychiater suchen, der meinen krankhaften Gerechtigkeitssinn behandelt - aber bitte kostenlos, weil ich bin wie immer NEGERANT....

so singe ich mit Reinhard Fendrich:

einst war ich Fabrikant, jetzt bin ich Negerant
ich fahre ans Mare, aber habe nichts (niente) zum Pagare.....

Mi dispiace...