Freitag, 16. September 2011

20.000 Euro für Denunzierungen auf www.peterpilz.at - Februar 2007

Da ein Freund sich immer lustig macht über mich, dass ich mein Know-How für Null Geld und ein Mittagessen verkaufe und die Eislady für Denunzierungen und Verletzung der Persönlichkeitsrechte 500.000 Euro will, möchte ich jetzt auch noch einmal auf die Denunzierungen meiner Person im politischen Tagebuch des Abgeordneten zum Nationalrat "Doktor" Peter Pilz aufmerksam machen.

Da hieß es zum Beispiel WÖRTLICH:

Eintrag vom: 3. März 2007 - www.peterpilz.at
Name: firi@chello.at
Eintrag 2919 von 2920

Mir hat die Cheftheologin von Scientology - Rosemarie H. während ihrer Tätigkeit im Staatsdienst sogar meinen Laptop und mein Telefon manipuliert und JEDES DOKUMENT, dessen sie habhaft werden konnte (da kamen Tonnen von Unterlagen zusammen), wahrscheinlich um DATEN über unschuldige Personen zu sammeln und mich schlussendlich aus der Firma gemobbt. Ich habe gehört, dass sie aus dem Staatsdienst geflogen ist, weil sie ihre Vorgesetzten bis rauf zur Geschäftsführung für Scientology anwerben wollte und diese sogar BEDROHT hat, weil diese darauf nicht eingestiegen sind. Ende Zitat aus www.peterpilz.at

Meine weitere Vorgangsweise war wie folgt:

- Ich rief beim Grünen Klub im Parlament an, die mir versicherten, sie könnten nur die Telefon-Nummer nicht aber meine Wohnadresse, die in weiteren Postings angeführt wurde, löschen.
- Durch eine anwaltliche Intervention - Kosten 1000 Euro - im grünen Landtagsklub wurden die Postings gelöscht.
- Ich schrieb Frau T. Stoizits, die Vizepräsidentin jenes Vereins, der die Website betreibt, einen Brief und ersuchte um Hilfe. Frau Stoizits, die Volksanwältin, reagierte nicht.
- Nach Hilfe durch einen Beamten im BM für Inneres erstattete ich Anzeige beim zuständigen Landesgericht für Strafsachen. Ich schrieb zahlreiche Erörterungen an das Landesgericht für Strafsachen.
- Im Sommer 2007 wollte ich persönlich beim LG für Strafsachen in Wien vorsprechen. Ich besuchte ein Zimmer im 1. Stock - dort wollte man mit mir nicht sprechen, obwohl der Portier meinte, dieses Zimmer sei zuständig für Mediensachen. Dann ging ich in den 2. und 3. Stock. Dort lauerten bellende Hunde vor den Zimmern der schönen Richterinnen. Auch Klaviermusik war aus einem Verhandlungs-Zimmer des Straflandesgerichts zu hören. Ich ergriff die Flucht.
- Im Januar 2008 kam es zu einer Scheinverhandlung wegen meiner Klage betreff Denunzierung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte auf www.peterpilz.at.
- 9. JANUAR 2008: Landesgericht für Strafsachen: Es erschien Dr. Alfred Noll, Anwalt des Grünen Klubs und - trotz Minusgraden in Wien - die Richterin Mag. Katja Bruzek im MINIROCK. Dr. Noll ließ von "Doktor" Pilz ausrichten, dass dieser sich entschuldigen lässt. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich das Verfahren einstellen lassen soll, weil ich ja ohnehin kein Geld habe.
Daraufhin erschien die Richterin im Minirock mit Rechtspraktikantin. Wir betraten den Verhandlungssaal. Ein Jus-Student und eine Stenographin waren auch zugegen. Der Jus-Student schwafelte irgendwas von den Paragraphen, die Stenographin kam mit dem Schreiben nicht mit und Anwalt Noll diktierte der Richterin Bruzek das Urteil und den Schriftsatz betreff Einstellung des Verfahrens. Ein Anwalt meines Vertrauens würde die Karriere solcher RichterInnen so benennen: "Karriere per vaginam" Aber so böse wollen wir ja nicht sein.

Heiteres Bezirksgericht war ich schon seit einem Obsorge-Verfahren 1998 gewohnt, wo ein Richter mit einem Finger eine Schreibmaschine aus den 50-er Jahren zu bedienen wusste.

Mein Freund hat ja irgendwie recht. Wenn ich bedenke, dass die vermutliche "Eismörderin" mit Hilfe ihres geschickten Rechtsanwaltes jetzt 500.000 Euro von der Kronenzeitung bekommt, dann kommt mir wirklich die Galle hoch. Vielleicht wird sie noch freigesprochen, weil sie die Mord im Zustand der geistigen Verwirrung tätigte. Das erinnert mich an jene Frau des Ministeriums-Sektionschefs Wittmann aus 1996. Sie ermordete ihren Mann, wurde für einige Monate in ein Sanatorium eingewiesen und ging dann mit der hohen Witwenpension des Sektionschefs aus dem Verkehrsministerium spazieren.
Aber wir wollen hier nicht alten Kaffee aufwärmen.
Meine Sache ist ja schon verjährt und die Täter sicher schon über alle Berge.

Trotzdem möchte ich mir hier den Frust von der Seele schreiben. Vielleicht bekomme ich ja anderweitig Geld, dass ich meinen Flüchtlingskindern helfen kann. So long.