Freitag, 1. April 2011

Tierschützer, Madre terra und das Ende der Welt

Durch den Verlauf des Tierschützerprozesses in Wiener Neustadt haben die TierschützerInnen zumindest, was meine Person betrifft, ihr Ziel erreicht.

Ich persönlich erinnerte mich wieder an die großen Tierschützer der Geschichte.

1. Franz von Assisi: Der Theologe Adolf Holl nennt Franz von Assisi, den großen italienischen Heiligen des Mittelalters, den „letzten Christ“. Von Franz von Assisi erzählt man, dass er mit den Tieren gesprochen hat. Für ihn waren die Tiere ein Teil von Gottes wunderbarer Schöpfung, die man genauso wie Gott lieben soll und nicht vernichten oder quälen soll. Diesen Gedanken von der „Ehrfurcht vor der Schöpfung“ verfolgte auch der große

2. DDr. Albert Schweitzer: Als Urwaldarzt in Afrika ist Albert Schweitzer berühmt geworden. Er hatte aber auch noch viele andere Berufe, wie z.B. Organist und eben Tierschützer, Tierethiker. Albert Schweitzer war ebenso wie Franz von Assisi ein tiefgläubiger Christ. Diese Demut entsteht ja, wenn wir uns als Menschen einordnen können in dieses wunderbare Werk der Schöpfung. Irgendwo in der Bibel steht ja: "Sie wollten wie Gott sein. Das war auch zugleich ihr Untergang."

Um diese Wahrheiten zu erkennen, muss man ja nicht einmal an Gott glauben. Vielleicht sind in diesen großen Schöpfungsmythen der Menschheit einfach nur ewige Wahrheiten dargestellt. Immer, wenn sich Menschen gegen die geniale Ordnung, gegen die Prozesse, die hinter diesem Universum stehen, gestellt haben und selber Gott spielen wollten, haben sie sich selbst und ihre Gesellschaft zerstört.

Die Erde – Francesco nannte sie MADRE TERRA – ist freundlich, warum wir eigentlich nicht? (O-Zitat Herbert Grönemeyer)