Mittwoch, 20. April 2011

Mag.a Claudia Bandion-Ortner - Richterin am Landesgericht für Strafsachen Wien

Als Claudia Ortner in Graz mit dem Jus-Studium begann, war sie sicher voller Ideale.
Vielleicht hatte sie ihren Glauben an die Gerechtigkeit in der Justiz auch noch nicht verloren, als sie Richterin am Landesgericht für Strafsachen in Wien wurde.

Frau Ortner heiratete im Großen Schwurgerichtssaal in Wien-Josefstadt ihren Mann, den Kriminalbeamten Andreas Bandion.
Im Grauen Haus in der Josefstadt vollstreckten schon die Nazis ihre Todesurteile. Im Großen Schwurgerichtssaal sind viele Mörder und Schwerverbrecher verurteilt worden.
Wer an einem solchen Ort den Bund für das Leben schließt, der muss - wie man in Wien sagt - schon einen ordentlichen POSCHA haben, also nicht ganz dicht in der Rübe sein.

Oder ist Frau Bandion-Ortner gar Mitglied der Sculls and Bones?

Im Herbst 2008 rief Raiffeisen-Chef Christian Konrad die Richterin Bandion-Ortner an. Bandion-Ortner hatte im Juli 2008 den großen BAWAG-Prozess beendet. Das Urteil war ganz im Sinne der Österreichischen Volkspartei.
Wenn Flöttl freikommt und Elsner lebenslang bekommt, dann lockt als Belohnung das Ministeramt, das Ministeramt für JUSTIZ.

Beim Gespräch mit dem Raiffeisen-Chef, Schüssel und den Prölls sind dann aber noch einige Kleinigkeiten besprochen worden:

1. Die Morde und Vergiftungen im Finanzministerium müssen weiterhin vertuscht werden. Zeugen müssen entmündigt werden. Die Datenmanipulationen im Bundesrechenzentrum dürfen NIEMALS ans Licht der Öffentlichkeit geraten.
2. Die Tierschützer rund um DDr. Martin Balluch müssen - aus Freundschaft zu Mensdorf-Pouilly und Fa. Kleider Bauer - als Terroristen angeklagt werden und für immer inhaftiert werden, damit sie NIE MEHR Jagden stören und vor Kleider-Bauer-Geschäften demonstrieren können. Der Verein gegen Tierfabriken muss aufgelöst werden. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wird kooperieren.
3. Der Skandal in der Buchhaltungsagentur (AMS-Millionen) muss im Sand verlaufen. Die Angeklagten Wipplinger und Datzer müssen aus der U-Haft entlassen werden.
4. BUWOG: Der Zeuge für die Milliarden-Betrügereien Michael Ramprecht rund um die Verschleuderung von 62.000 Bundeswohnungen muss mit allen Mitteln mundtot gemacht werden. Er soll selbst Schadenersatz an Karl-Heinz Grasser für Verleumdungen zahlen. Solche Urteile wurden bestellt.
5. MEINL: Julius Meinl V. soll spaßhalber eine Nacht im Gefängnis verbringen. Es könnte auch ein Double bestellt werden.
6. Graf Ali von Mensdorf-Pouilly soll von allen Beschuldigungen betreff Korruption und Waffenlobbyismus in EU-Regierungskreisen frei gesprochen werden.
7. Alle Gerichtsverfahren rund um die Beschaffung der Eurofighter sollen eingestellt werden. Die Rumpolds sind doch schließlich ehrenwerte Leute. Außerdem wird man als Gegenleistung gerne einer Einladung am Wörther See Folge leisten.
8. HYPO Alpe Adria: Kulterer soll pro forma einige Wochen ins Gefängnis. Ein Freispruch soll bald erfolgen.
9. BAWAG: Alle Nichtigkeitsbeschwerden von Elsner sollen vom Obersten Gerichtshof abgeschmettert werden. Flöttl, der Meinl-Freund muss frei bleiben.
10. Alle Zeugen, alle Unterdrückerischen Personen, alle ehemalige Mitarbeiter des Finanzministeriums, des Bundesrechenzentrums, müssen bei den zuständigen Bezirksgerichten von Epitarsis-Richtern entmündigt werden.

Sie werden sagen: Das ist eben die gekaufte Justiz in Österreich - seit Lucona nichts Neues unter der Sonne. Gegenfrage: War es jemals SO SCHLIMM?

Persönlich fragen wir uns, was eine ehemals anständige Richterin verleitete, große Gerichtsverfahren so intensiv zugunsten der ÖVP zu beeinflussen.
Ist sie etwa auch im Dienst des Teams "Kläre Österreich".
Das wäre fatal für unsere Republik.