Samstag, 9. April 2011

The Good Sheperd - a tribute to Robert de Niro

Derzeit beobachte ich genau die gegenseitigen Lobbying-Vorwürfe von ÖVP und SPÖ. Jetzt ist - als Rache wegen der causa Strasser - der SPÖ - Abgeordnete Hannes Jarolim dran. Der schöne Hannes. Jetzt hat er sich zu weit hinaus gelehnt. Als Justizsprecher der SPÖ und Rechtsanwalt in Wien müsste er sich schon etwas besser auskennen.

In Wien läuft das immer nach demselben Schema. Eigentlich weiß eh jeder, dass die SPÖ mindestens genau so viel Dreck am Stecken hat wie die ÖVP. Nur müssen die Zeitungen halt auch von was leben. Daher stilisieren sie gewisse Skandale künstlich hoch. In Wien kämpft derzeit überhaupt jeder gegen jeden und man/frau muss wirklich aufpassen, dass man nicht wie der liebe Augustin in die nächste Pestgrube fällt.

Kürzlich unterhielt ich mich mit einer Gesundheitsberaterin, die wenig über Geheimgesellschaften weiß, über die eiskalten "Brutalos" der Atomlobby.
Wir fragten einander: "Was geht eigentlich in diesen Menschen vor, die für Unmengen von Geld die Welt zerstören und dann noch ein eiskaltes Poker-Gesicht an den Tag legen?"

Ich als amtlich beglaubigte Verschwörungstheoretikerin habe dazu natürlich schon wieder meine Vermutungen.
Als Erstes fällt mir immer die Szene aus dem Film "Der gute Hirte" (2006) von und mit Robert de Niro ein. Hier geht es um die Entstehungsgeschichte der Central Intelligence Agency, die früher OSS (Office of Strategic Services) hieß. Der Hauptdarsteller ist Edward Wilson, der im Jahre 1939 Mitglied der "Sculls and Bones" wird. Im Film wird ein brutales Aufnahmeritual dieser satanischen Gesellschaft vorgestellt: Der Kandidat muss - in einem Sarg liegend - die schlimmste Szene seines Lebens erzählen. Dann spucken die anderen noch von oben auf den im Sarg liegenden Aufnahmekandidaten. Die schlimme Szene war im Leben des kleinen Buben Edward Wilson folgende: Er musste als 5-Jähriger zusehen, wie sein Vater - ein Senator - sich im Nebenzimmer erschoss.

Die Sinnhaftigkeit dieses Aufnahmerituals besteht in der TOTALEN ABHÄRTUNG: Der Kandidat darf keine Träne vergießen, kein Gefühl zeigen. Dieses Abhärtungsritual hatten auch die SS-Offiziere in der Nazizeit. Manche behaupten ja, dass die SS nur ein deutscher Ableger der Sculls and Bones war.

Nun zurück in die Gegenwart: Immer wenn ich das Gesicht von George Bush gesehen habe im Zusammenhang mit den brutalen Kriegen, die er führte, musste ich an diese Szene aus dem Film "The Good Sheperd" denken. Aber auch jüngst, als im österreichischen Nationalrat, ein schweigender Ex-Bundeskanzler und Atomlobbyist sich den Angriffen der Nationalratsabgeordneten schweigend stellte, dachte ich mir: Vielleicht denkt er jetzt an den Totenkopf und an den Sarg. Auch der Dompfarrer von Wien hat so etwas auf dem Arbeitstisch stehen. Echt naiv der Bursche, dass er darüber so frei redet.

Derek Prince (1915 bis 2003) berichtet in seinen Vorträgen über die Freimaurerei, dass Verräter sich selbst den linken Arm abhacken müssen. Derek Prince betrachtet die Mitgliedschaft in diesen Vereinigungen als eine Art Selbstverfluchung. Dieser Fluch geht auch auf nächste Generationen und Angehörige über. Die praktischen Auswirkungen dieses Fluches in Österreich kann man anhand der vielen traurigen Fälle im Buch von Kurt Tozzer "Todesfalle Politik" nachlesen.

Das ist halt meine Meinung. Aber ich bin ja zum Glück deppart. Ich bin so froh, dass mich keiner ernst nimmt.
Ich liebe übrigens das Wort VER-RÜCKT. Da stelle ich mir immer Sesseln vor, die ganz eng aneinander in Reih und Glied stehen. Ich bin eine ver-rückte Sesselin, so habe ich Platz zum Atmen. Das tut mir gut.