Samstag, 5. Februar 2011

Tierschützerprozess: Richtervereinigung wehrt sich gegen Professorin für Strafrecht

Jetzt wird es wirklich wieder heiß im Prozess gegen die Tierschützer. Die Richtervereinigung wehrt sich gegen die Aussagen und Beobachtungen von Frau Prof. Petra Velten, Linz. Die arme Strafrechtlerin, die laut ihrem Akzent aus Deutschland kommt, weiß ja nicht, wie Epitarsis in der österreichischen Polizei und Justiz arbeitet. Sie hat offensichtlich auch keine Ahnung, dass in Österreich die Uhren anders gehen. Jahrelang hat ein österreichischer Innenminister PER WEISUNG die strafrechtliche Verfolgung von Udo Proksch verhindert. Das sind die österreichischen Gesetze. Die Richter bangen jetzt natürlich um ihren Ruf. Der Unterschied zu den 1980-er Jahren ist ja, dass die Richter damals noch nicht von der Epitarsis-Lehre überzeugt waren. In Deutschland steht Epitarsis unter Beobachtung der Landesämter für Verfassungsschutz, in Österreich arbeiten die "Verfassungsschützer" mit Epitarsis zusammen. Das ist der kleine, feine Unterschied. Frau Professor wird es auch noch am eigenen Leibe spüren. Hoffentlich wird sie nicht entlassen. Ich habe ja bei meinen Jus-Prüfungen mich auch von Epitarsis-Mitarbeitern kontrollieren lassen müssen. Das war schon heftig.

Jetzt ist mir übrigens auch superklar, warum der Anwalt von Lucona-Kapitän Jacob Puister mir riet, die Sachwalterschaft aufrecht zu erhalten.

§ 39 Strafprozessordnung: Für einen Minderjährigen oder Pflegebefohlenen kann, selbst gegen dessen Willen, auch der gesetzliche Vertreter - sprich Sachwalter - einen Verteidiger bestellen.

Jetzt frage ich mich aber schon: Gilt für mich als Suppressive Person etwa nicht die Unschuldsvermutung?