Montag, 28. Februar 2011

Alfons von Liguori und die Ungerechtigkeit der irdischen JUSTIZ

Jetzt habe ich sie wieder kennen gelernt, die linkslinke Jagdgesellschaft. Sie sind ja leider um kein Haar besser als die rechte Jagdgesellschaft.
Meine Idee vom Auftritt als Schneeberghirsch wurde schon im Keim erstickt. Jegliche Kreativität wird abgetötet. Das ist der große Unterschied zu den 1980-er Jahren, wo ein Auhirsch alias Günter Nenning die Donauauen gerettet hat.
Wahrscheinlich ist das auch eine Nachwirkung von der Durchdringung der Grünen durch Epitarsis.

Ja, sie ist ungerecht die irdische Justiz. Deswegen ziehe ich mich so wie mein Vorbild Alfons von Liguori wieder auf jene Gerechtigkeit zurück, die im Römerbrief gemeint ist. Ein Professor der Sprachwissenschaften aus Innsbruch hat mir entgegen gepostet: Der Römerbrief, das ist Mittelalter, das ist Antike. Für mich ist der Römerbrief aber auch Gegenwart. Ich lebe aus dieser Hoffnung, aus diesem Glauben. Schon Luther sagte: SOLA GRATIA.
Ja, ich bin Fundamentalist. Das NEUE Testament ist das Fundament meines Lebens. Daher werde ich mich aus irdischen Gerichtsprozessen zurück ziehen. Das ist nicht mein Kaffee. Ich führe auch meine Facebook-Gruppe "Tierschützer sind keine Terroristen" nur mehr als fiktives Gespräch zwischen Franz von Assisi, Albert Schweitzer und Günter Nenning im Himmel. Inspiriert bin ich dafür von Carl Djerassi, der in seinem Roman "4 Jews at Parnassum" ein Gespräch von 4 Juden im Jenseits inszeniert.

Alfonso Maria de Liguori (* 27. September 1696 in Marianella bei Neapel; † 1. August 1787 in Pagani bei Salerno) war ein italienischer Jurist, Moraltheologe, Bischof und Ordensgründer, der heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben wurde.
Als erstgeborenes Kind adeliger Eltern genoss Liguori eine strenge, anspruchsvolle Schulausbildung bei Privatlehrern. Bereits als Jugendlicher konnte er malen, spielte Cembalo und veröffentlichte einen Gedichtband. Mit 16 Jahren promovierte er 1713 zum Doktor beider Rechte und führte mit 19 seinen ersten Prozess als Rechtsanwalt. 1723 verlor er nach eigener Darstellung durch eine Intrige der gegnerischen Seite einen aufsehenerregenden Prozess zwischen zwei Herzögen und wurde mit Spott überhäuft.
Nach dieser Niederlage begann er über sein Leben nachzudenken. Am 28. August 1723 beschloss er, dieses radikal zu ändern. Er begab sich in eine Marienkirche, um dort den Degen als Zeichen seines Adelsstandes abzulegen und begann mit dem Theologiestudium. Drei Jahre später wurde er zum Priester als Mitglied einer Weltpriestervereinigung geweiht. In der Folge galt seine Fürsorge den materiell in Not geratenen Mitbürgern in Neapel. Gegen die geistliche Not hielt er Volksmissionen, was später ein prägendes Merkmal seines Ordens werden sollte, und schulte im Werk der Kapellen Laienapostel. (Quelle: Wikipedia)