Freitag, 7. Januar 2011

Tierschützerprozess: Eine Textilkette bezahlt einen Gerichtsprozess

Ausländische Beobachter können sich kaum vorstellen, wie es in der Justiz eines angeblichen Mitgliedes der Europäischen Union, nämlich in der Justiz der Republik Österreich, zugeht.

Nicht genug, dass Banken, die der Österreichischen Volkspartei nahe stehen, das große Verfahren rund um die österreichische Bawag-Bank bezahlt haben und als Belohnung für das von ihnen bestellte Urteil die Richterin Frau Bandion-Ortner zur Justizministerin gemacht haben. Nein, es kommt noch schärfer. Eine Textilkette bezahlt einen Prozess gegen harmlose Tierschützer in der Provinzstadt Wr. Neustadt (südlich von Wien)

Ich zitiere aus der Zeitschrift PROFIL vom 3. Januar 2011:
Martina Lettner schreibt über einen Prozess, der am österreichischen Rechtsstaat zweifeln lässt:

Die richterliche Fehlbesetzung ist konsequent. Schon bisher war die Tierschutz-Causa kein Glanzstück des viel gerühmten Österreich. Wo sonst würde binnen 48 Stunden eine eigene Sonderkommission eingerichtet, weil das Auto eines Textilkettenbesitzers zerkratzt wurde? Obwohl trotz jahrelanger Ermittlungen mit Abhörgeräten, Peilsendern und Observationen keine strafbaren Handlungen nachgewiesen werden konnten, stehen nun 13 Tierschützer vor Gericht – ein Ende des Verfahrens ist nicht in Sicht.
Weitere Zitate: „Die Zielstrebigkeit der Richterin gleicht dem Starrsinn nordkoreanischer Prägung.“ Oder „...die Richterin tobt wie ein Knirps vorm Süßigkeitenregal“


Die Journalistin Lettner dachte vorher, dass die Inquisition bereits hinter uns ist.Der Tierschützer-Prozess in Wiener Neustadt belehrt sie eines Besseren.

Die angeklagten Tierschützer von Wiener Neustadt sind junge Fanatiker, die es nicht hinnehmen wollen, dass Tiere sinnlos gequält werden, nur damit dumme Tussis der vermeintlichen „Society“ die Feststiege der Wiener Staatsoper mit einem echten Pelz hinauf schreiten können. Der Kampf gegen Tierleid muss offensichtlich mehr bestraft werden als Morde im Finanzministerium, mehr bestraft werden als Milliardenbetrügereien/Geldwäschereien rund um brutalste KRIEGE eines Karl-Heinz Grasser, Julius Meinl, Mensdorff-Pouilly etc.
Herr Julius Meinl musste nur pro Forma eine Nacht im „Häf´n“ sitzen. 100 Millionen Euro genügten der korrupten österreichischen Justiz, um ihn nach einer Nacht wieder frei zu lassen. Das erinnert stark an die Operette „Fledermaus“ von Johann Strauss, deren letzter Akt auch in einem Wiener Gefängnis spielt.
Da sind wir nun wieder mitten in der österreichischen „Staatsoperette“ gelandet.

Quod licet Jovi, non licet Bovi. Quod licet Iovi, non licet bovi.

Was Jupiter, dem Göttervater, erlaubt ist, ist den jungen Burschen, die aus Idealismus Vegetarier sind und beim Tierleid nicht schweigen wollen, nicht erlaubt.

Der interessierte Beobachter solcher österreichischen „Inquisitionsprozesse“ fragt sich natürlich unweigerlich, WIEVIEL an Korruptionsgeldern das Landesgericht für Strafsachen in Wiener Neustadt, die Richterin Sonja Arleth persönlich, sowie die „Exekutive“ (auch Polizei genannt) für die SOFORT-SOKO wegen dem Autokratzer von der „TEXTILKETTE“ erhalten hat. Jede® weiß, um welches Kaufhaus es sich hier handelt. Aber das spielt ja keine Rolle. Geld ist Geld. PECUNIA NON OLET. Geld stinkt nicht. Das Tierleid aber stinkt und schreit zum Himmel.

Die Textilkette wird sich diesen Prozess schon was kosten lassen. Es geht schließlich um ein noch immer attraktives Pelz-Geschäft, das man sich von diesen pflanzenfressenden Idioten nicht verderben lassen will. Da spielt eine Einladung auf eine Jacht für die Richterin keine Rolle, das sind finanzielle Abschreibposten, Geringfügigkeiten im Vergleich zu dem Schaden, den diese „Tierschützer“ der Textilkette zufügen wollen.
Vielleicht ist die Richterin Sonja Arleth auch persönlich irgendwie „verbandelt“ mit den Chefitäten der „Textilkette“.

Ja, die österreichische „Justiz“, die Staatsanwälte, Richter, Rechtsanwälte (schon immer), fast alle Beamten der österreichischen Justizverwaltung sind zu einem korrupten Haufen verkommen.

In diesem Zusammenhang mutet es wie eine höchst grausame „höhere“ Gerechtigkeit an, wenn der Vizepräsident des Obersten Gerichtshofes in Wien aus „völlig ungeklärter Ursache“ mit seinem PKW im südlichen Niederösterreich gegen einen Brückenpfeiler prallt.

Sonntag, 13. Juni 2010: 63- jähriger Lenker starb bei Unfall auf S6
Bei dem schweren Verkehrsunfall auf der S6 nahe Neunkirchen am Sonntag abends ist nach Angaben des Obersten Gerichtshofes (OGH) vom Montag dessen Vizepräsident Josef Gerstenecker (63) ums Leben gekommen. Wie die Sicherheitsdirektion NÖ mitteilte, starb in den Nachtstunden auch die 20- jährige Beifahrerin des Wagens.
Die Ursache des Unfalls stand weiterhin nicht fest. Das Auto des 63- Jährigen aus Korneuburg war laut Polizei im Gemeindegebiet von Grafenbach- St.Valentin von der Richtungsfahrbahn Wien abgekommen, gegen einen Brückenpfeiler geprallt und dabei völlig zertrümmert worden. Der Lenker war auf der Stelle tot. Die Studentin Simone W. wurde lebensgefährlich verletzt geborgen und ins Landesklinikum Wiener Neustadt geflogen, wo die Ärzte in den Nachtstunden den Kampf um das Leben der 20- Jährigen verloren.
Laut einer Aussendung des OGH verunglückte Gerstenecker auf der Heimfahrt von der Handball- Staatsmeisterschaft. Einst selbst aktiver Spieler, habe er die Korneuburger Handballer viele Jahre lang trainiert. Bis zuletzt war er Obmann der Herren von Union Korneuburg.
(Ende Unfallbericht)

Auch Landeshauptmann und Rechtspopulist Jörg Haider ist bei einem solchen Unfall ums Leben gekommen. Man kann ja heutzutage Unfälle durch ein SMS auf ein Handy im Auto auslösen. Der ehemalige Minister und FPÖ-Chef Herbert Haupt berichtet von solch einem Vorfall. Er hat an einem frühen Sonntag-Morgen ein SMS von der Kärntner Landesregierung erhalten, worauf sein Auto ins Schleudern geriet. In Österreich wird dann aber – das ist Tradition seit Kronprinz Rudolf – vertuscht, verschleiert, Spuren werden verwischt. Da muss schon mal ein deutscher Journalist herhalten und ein Buch schreiben, wie es doch wirklich war mit dem Unfall vom Haider.
ABER: Das korrupte System bröckelt da und dort. Vielleicht fällt es bald wie ein Kartenhaus zusammen und die „Horden“ aus dem Osten zerstören unsere Republik, unsere „Rechtsordnung“. Das wäre nichts Neues, auch die Marcomannen und Quaden haben Carnuntum, die römische Hauptstadt und Hochkultur an der Donau, völlig zerstört.