Montag, 3. Januar 2011

Claudia Bandion-Ortner und die Misere des Justizsystems

Herr Bakschisch schreibt im heutigen PROFIL auf Seite 3:

In Wiener Neustadt sitzen derzeit 13 Tierschützer auf der Anklagebank, weil sie eine kriminelle Vereinigung gebildet haben sollen - das Gebaren der selbstherrlichen Richterin Sonja Arleth an bisher 63 Verhandlungstagen treibt sogar erfahrenen Strafrechtlern die Schamesröte ins Gesicht. Vor eben diesem Gericht hätte sich eigentlich längst auch André RETTBERG, einst Chef der 2001 kollabierten Handelskette LIBRO, verantworten müssen. Die Anklageschrift liegt zwar schon seit Herbst 2009 vor. Zu einem Prozess ist es - aus welchen Gründen auch immer - bis heute nicht gekommen.
1. Wie wäre es mit Karl-Heinz Grasser und Equipage?
2. Julius Meinl?
3. Karl Petrikovics?
4. Alfons Mensdorf-Pouilly? (verheirateter Rauch-Kallat)
5. Ernst Strasser?
6. Tilo Berlin?
7. Wiener Flughafen?
8. Hypo Niederösterreich?
9. ÖBB und Tochterfirmen wie Rail Cargo?
10. Bundesbuchhaltungsagentur? - Wo sind die 60 AMS-Millionen?

Es klingt zynisch, wenn Bandion-Ortner beteuert, dass Richter zur Wahrheitsfindung verpflichtet sind. Die Ministerin hat gemeinsam mit ihrem Staatsanwalt KRAKOW den Beweis angetreten, dass das nicht so ist. Dank des Desinteresses von Krakow und Bandion-Ortner ist heute zum Glück völlig unklar, wo Investmentberater Flöttl die Bawag-Milliarde versenkt hat. Und das ist gut so.


Eine "Unterdrückerische Person" kann solch eigenartige Vorkommnisse in der österreichischen Justiz auch ganz anders interpretieren.
Österreich wird ja seit Ende der 1980er Jahre erfolgreich "geklärt". Da wurden auch das Justizministerium, die Gerichte, die obersten Gerichtshöfe und die Staatsanwaltschaften nicht vergessen.
Im Jahre 2000 zog ein Team von "Kläre Österreich" im Finanzministerium ein. Die Himmelpfortgasse in Wien hat wenig mit himmlischen Zuständen zu tun. Vielmehr hat man von dort aus auch der Justiz KLAR gemacht, dass sie vom Bundesministerium für Finanzen abhängig ist.
Die Mitglieder der Epitarsis-Sekte müssen zusammen halten. Selbst der großen Loge in der Rauhensteingasse (Wien) hat das nicht gefallen. Ende der 90-er Jahre musste ein SPÖ-Mitglied seinen Vorsitz abgeben - angeblich wegen Epitarsis.
Wenn man sich die von der österreichischen Justiz geschonten Personen ansieht, dann fällt sofort auf, dass es sich um Epitarsianer (Grasser, Tilo Berlin, Rettberg, Buchhaltungsagentur, ÖBB, Kulterer), um hohe Logenmitglieder (Mensdorf-Pouilly, Strasser, Meinl, Petrikovics...) oder gar um BonesMen (Familie Flöttl-Eisenhower und Co) handelt.
Wenn Frau Bandion-Ortner ein solches Mitglied eines Geheimbundes ausliefern würde, würde sie sehr bald selbst den bestialischen Riten dieser Bünde zum Opfer fallen. Das weiß sie. Deswegen wird sie auch zusehends nervöser. Tilo Berlin, der z.B. ein ganz normaler Milliardenbetrüger ist, würde die ganze österreichische SC-Epitarsis-Society in den Abgrund ziehen, wenn man ihn anzeigen oder gar verurteilen würde. Tilo Berlin ist übrigens mit einer Gräfin GOESS verheiratet und hat eine sehr schöne Landwirtschaft in Kärnten. Er macht seinem Vorbild Ron Hubbard alle Ehre: "Mach Geld, mach mehr Geld, mach noch mehr Geld."

In Wien wird man halt anders hingerichtet. Aber wie man dann schlussendlich den Löwen zum Fraße vorgeworfen wird, das ist einzigartig auf diesem Planeten.