Montag, 31. Januar 2011

Tierschützerprozess in Wiener Neustadt und mittelalterliche Inquisitionsverfahren – Versuch eines Vergleichs

Angesichts der skandalösen Arbeitsweise der österreichischen „Justiz“ und Polizei (Sondereinheiten, Sonderkommissionen, Landesamt für Verfassungsschutz) beim Wiener Neustädter Gerichtsverfahren gegen die Tierschützer rund um Martin Balluch ist schon oft der Vergleich mit einem mittelalterlichen Inquisitionsverfahren gefallen.
Nun, ganz richtig ist der Vergleich nicht. Denn z.B. hatten die angeklagten Ketzer, Hexen und Häretiker keinen Anspruch auf einen Rechtsanwalt, sie hatten auch kein Fragerecht. Auch gab es keinen Unterschied zwischen Staatsanwalt und Richter (Personalunion). Allerdings mussten die Angeklagten ihren Scheiterhaufen, das Holz und alle Kosten um den Prozess selber bezahlen. Das ist ja heute auch bei den angeklagten Tierschützern so.

Aufgrund meiner verengten Wahrnehmung bin ich jetzt schon wieder bei der großen Psychosekte. Ron Hubbard wollte ja auch eine neue Religion gründen und strebte damit die Weltherrschaft an. Wenn man die Weltherrschaft anstrebt, dann sieht man sich an, wer in den letzten Jahrhunderten den Planeten Erde beherrschte. Bis zur Aufklärung war das über viele Jahrhunderte die römisch-katholische Kirche. Ihre Vorgängerin war das Weströmische Weltreich (größte Ausdehnung unter Kaiser Augustus). Immer arbeitete man vonseiten der Herrschenden mit den gleichen Mitteln. Kritiker machte man mundtot. Die Todesstrafe wurde sehr leicht – zwecks Abschreckung – ohne lange Gerichtsverfahren verhängt. Manchmal hatten die Statthalter sogar ein schlechtes Gewissen wie Pontius Pilatus, der seine Hände im Falle des Jesus von Nazareth sprichwörtlich "in Unschuld wusch".
In modernen Zeiten will man vor allem über das Geld und die Wirtschaft die Welt beherrschen! Da liegt es nahe, dass man Regimekritiker (z.B. Suppressive Persons) finanziell ruiniert und aushungert. Eine weitere Methode ist der gesundheitliche und der gesellschaftliche Ruin. Das Ziel ist ja eine Welt voller „geklärter“ Bürger, wo alle und alles im Sinne der Epitarsis-Richtlinien gleichgeschaltet sind.

Nun kommen wir zu unserem Tierschützer-Verfahren in Wiener Neustadt zurück.

In einem mittelalterlichen „Inquisitionsverfahren“ stand die Ermittlung der möglichst durch Geständnis zu offenbarenden Wahrheit im Vordergrund und nicht die Anklage. Vor dem Inquisitionsgericht hatten Sachbeweise keine Gültigkeit. Das heißt, zum Beweis von Schuld oder Unschuld gab es nur die Möglichkeit der Aussage von Zeugen, die häufig durch weitere Zeugenaussagen gestützt wurden, wobei gegenüber dem Angeklagten die Namen der gegen ihn aussagenden Zeugen geheim gehalten wurden. Durch diese Verfahrensweise dauerten die Inquisitionsprozesse oft sehr lange. Als oberstes Beweismittel wurde ein Geständnis angestrebt.

Auch im gegenständlichen Gerichtsprozess in Wiener Neustadt wurden Beweismittel unterdrückt. Die verdeckte Ermittlerin wird anonym („kontradiktorisch“ im Nebenraum) wie ein kleines, missbrauchtes Kind einvernommen. Das ist auch eine gewisse Geheimhaltung, so muss der Verräter dem Angeklagten nicht in die Augen schauen. Die Schwächen, die Naivität der Angeklagten werden bis zum Exzess ausgenützt. Jetzt bin ich wieder bei Ron Hubbard. Er hat sich einiges von den mittelalterlichen Methoden der römisch-katholischen Kirche abgeschaut. Kritiker sind mit allen Mitteln mundtot zu machen, sie sind zu vernichten. So wird das totalitäre System aufrecht erhalten.
Auch der „Agent Provocateur“ wurde in Inquisitionszeiten eingesetzt. Man täuscht Interesse vor, geht in Gasthäuser, gibt sich daselbst z.B. als Ketzer, Nazi usw. aus. Dann glauben die zu Untersuchenden (Inquisitio heißt Befragung, Untersuchung), dass die Person, die Liebe, Freundschaft etc. vorheuchelt, eine von ihrer Gruppe ist. Dann ist es schon zu spät. Man erzählt viel, man hat ja viel durchgemacht und ist immer auf der Suche nach Freunden und Unterstützern. Die inquisitorische Fragetechnik (Herauslocken von Geheimnissen durch Vortäuschen von persönlichem Interesse, Liebe, Freundschaft etc.) wurde im Mittelalter perfektioniert. Vielleicht gab es damals auch schon die sexuellen Lockvögel.

Die Methoden der Observierung, der Tatsachenumkehrung (das Opfer wird zum Täter gemacht) stammen auch aus dieser Zeit. Man zündet z.B. in einem Dorf einen Bauernhof oder eine Kirche an und schiebt dann alles einer ortsbekannten HEXE in die Schuhe. Das ist nichts Neues unter der Sonne!

Wenn ich jetzt allerdings an die „Ermittlungen“ der SOKO Tierschutz im Landesamt für Verfassungsschutz in Wien (früher Stapo) denke, dann erkenne ich doch mangelhaftes Vorgehen im Vergleich zu den mittelalterlichen Inquisitoren. Auch gab es im Mittelalter kein Internet, keine Zeitungen, die Menschen waren ungebildet. Deswegen musste man mit archaischen Methoden vorgehen, z.B. am Hauptplatz die Hexen verbrennen. Da bekamen die Leute Angst. Die meisten Menschen konnten ja zu dieser Zeit nicht lesen. Der Prozess und die Urteilsvollstreckung, die ein Volksfest war, wurden als Abschreckung für das ungebildete Volk durchgeführt.

Heute geht man subtiler vor. Da haben wir z.B. einen Polizeichef namens Horngacher, der in seiner Dienstzeit mit seinem Dienstauto diverse schöne Damen der Nacht in Wien spazieren führte. Dann hat er einer Prostituierten auch noch diverse Passwörter von geheimen Polizei-EDV-Systemen verraten. Das ist jetzt aber wieder ein österreichisches Spezifikum.

Den Tierschützern werden vom Staatsanwalt mehr als 60 Straftaten vorgeworfen und der harmlos wirkende Vegetarier Martin Balluch wird der Öffentlichkeit als MAFIABOSS vorgeführt. Bei den Ermittlungen gegen die Tierschützer schreckt man auch vor getürkten Droh-Emails an Kinder der Unternehmerfamilie (Textilkette) nicht zurück.
Innerhalb kürzester Zeit wird wegen einer Lappalie (das Auto des Textilunternehmers wird mit Farbe übergossen - eine Straftat, die allein in Wien 100 Mal pro Monat vorkommt)eine Sonderkommission des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung gegründet. Früher haben die Inquisitoren interveniert, heute intervenieren die Wirtschaftsbosse bei den Politikern und Innenministern. Das erinnert mich an den Film "Der Name der Rose" mit Sean Connery als William of Baskerville. Auch hier wird innerhalb kürzester Zeit aufgrund von Vorkommnissen in einem Kloster des 13. Jahrhunderts eine Sonderkommission eingerichtet - mit dem Unterschied, dass ihr Leiter William of Baskerville alias Sean Connery mit weitaus höherer Intelligenz gesegnet war als die heutigen Beamten des Verfassungsschutzes.

Folgende Vorgehensweise erinnert auch an mittelalterliche, inquisitorische Methoden: Man begeht eine Straftat und schiebt sie dann anderen in die Schuhe. Gerade bei den Hexenprozessen war es üblich, unschuldige Menschen – als Abschreckung – am Scheiterhaufen zu verbrennen.
In einer sogenannten Demokratie wie Österreich (Mitglied der Europäischen Union) müssen die Vernichtungsmethoden schon subtiler sein. Und da helfen wieder die Richtlinien, die Dirty Tricks und Noisy Investigations von Ron Hubbard. Bring sie entweder in den Knast oder in die Klapsmühle, oder am besten beides. Vor allem vernichte sie finanziell! Falsche Beschuldigungen waren und sind also eine gute Methode, geschäftsschädigende Gegner loszuwerden. Letztlich waren ja auch die Ketzer, die Hexen etc. extrem geschäftsschädigend für die römisch-katholische Kirche des Mittelalters. Es gab ja noch keine psychiatrischen Anstalten, wo man die Leute wegsperren konnte. Man konnte sie aber in dunkle, feuchte Gefängniskeller werfen, wo sie langsam dahinvegetierten, erkrankten und verhungerten.
Die Epitarsis-Methoden von heute, Menschen zu vernichten sind ANDERS – aber nicht minder perfid, brutal und menschenverachtend.

Bei einem Schuldspruch nach einem verhältnismäßig viel zu langem Prozess erwarten die TierschützerInnen PRO PERSON Zahlungen zwischen 100.000 Euro und 1 Million Euro. Siehe dazu den Blog von Martin Balluch vom Mai 2010.

Ich bin der Meinung, dass diese modernen Inquisitoren rund um das Landesamt für Verfassungsschutz (die Innenministerin tritt hier quasi als Päpstin auf, die die bösen Taten ihrer Beamten deckt und unterstützt), die Textilunternehmer (bei denen bald NIEMAND mehr einkaufen wird) und das Gericht in Wiener Neustadt (das seine Hände leider nicht in Unschuld wird waschen können so wie Pontius Pilatus) aber die Sache zu weit getrieben haben.
Die gesamte österreichische Justiz und das Bundesministerium für Inneres (und die dem Ministerium untergeordnete Polizei inkl. Sonderkommissionen) geben sich mit diesem Verfahren in Wiener Neustadt, das viele Ähnlichkeiten mit dem mittelalterlichen Inquisitionsverfahren hat, der absoluten Lächerlichkeit preis.
Der Steuerzahler muss einen Teil der Prozesskosten begleichen, z.B. Gehälter der Richter und Staatsanwälte (die für wichtigere Verfahren nicht zur Verfügung stehen) oder Infrastruktur des Gerichts. Im Mittelalter hat der Angeklagte alles selbst bezahlen müssen, auch das Holz für den Scheiterhaufen.

Durch dieses Verfahren in Wiener Neustadt werden alle Errungenschaften der modernen Demokratie, die teilweise auf dem Blut unserer Vorfahren erkämpft werden mussten, ad Absurdum geführt. Es erinnert aber auch an Zustände in einigen US-amerikanischen Bundesstaaten, wo zum Tode verurteilte - vor allem schwarze - Menschen in ihren Berufungsverfahren kaum Chancen haben, vor allem dann, wenn sie arm sind und nur einen Pflichtverteidiger haben, der gerade sein Jus-Studium abgeschlossen hat.

Noch eine Gemeinsamkeit mit dem Mittelalter fällt mir auf. Die Inquisitoren waren meist frauenfeindliche, hochneurotische Männer.
In Wiener Neustadt haben wir es mit einer Richterin zu tun, die psychisch extrem gestört zu sein scheint. In Zeitungsberichten wird die Richterin wie ein Kind beschrieben, das vor dem Süßigkeitenstand tobt. Andererseits verfüge sie über einen Starrsinn "nordkoreanischer Prägung". (PROFIL, 3.1.2011)

Jetzt fällt mir noch eine Ähnlichkeit mit dem mittelalterlichen Inquisitionsverfahren ein. Das Ende des Prozesses ist schon vorab vereinbart. Das Urteil ist schon ausgemacht(Vorzensur). Der Prozess zieht sich nur deswegen so in die Länge, damit diverse befreundete Gutachter, Rechtsanwälte etc. ein gutes Geschäft machen. Sie residieren in Nobelbüros, die schließlich bezahlt werden müssen. Auch die Hobbies dieser Herrschaften sind manchmal extrem teuer. Im Mittelalter war rund um die Hexenprozesse und Hexenverbrennungen auf dem Markt auch ein großes Geschäft entstanden. Von überall her kamen die Schaulustigen und Händler, Gastwirte, Handwerker machten das Geschäft ihres Lebens.

Die Kardinäle und Großinquisitoren von damals sind heute die Wirtschaftsbosse, die Politiker und Mitglieder diverser geheimer Orden. Sie bezahlen das Urteil, damit es auch so gefällt wird, wie es ihnen gefällt. Sie setzen das Urteil fest. Das lange Verfahren ist nur eine Show für das Volk mit vielen Profiteuren.

UND NOCH EINE GEMEINSAMKEIT: Martin Balluch beschreibt auf seinem Blog, dass er am 21. Mai 2008 mitten in der Nacht von der WEGA wie ein Terrorist des 11. September aus dem Bett geholt wurde. Das erinnert mich an eine Dokumentation über die Zeit Heinrichs des Achten in England. Heinrich der Achte wollte sich ja auch von der römisch-katholischen Kirche, die damals über die Weltherrschaft verfügte, los sagen. Einer der Konspirateure wurde in der Nacht von Schergen der Inquisition aus dem Bett geholt. Seine Frau, mit der er im Bett lag, erlitt einen Nervenzusammenbruch. Ist die WEGA etwa auch gewaltsam in die Wohnung des Herrn Balluch eingedrungen? Im grausamen England des 16. Jahrhunderts war es so. Der gewaltsam Festgenommene ist nach ein paar Tagen im Gefängnis gleich am Scheiterhaufen gelandet. Heute werden die Unterdrückerischen Personen durch schlimme Haftbedingungen, durch jahrelange Prozesse entmündigt, gesundheitlich dauerhaft geschädigt, durch Medikamente handlungsunfähig gemacht und letztlich finanziell total ruiniert.

Das Ziel beim Wiener Neustädter Verfahren ist, dass der „Verein gegen Tierfabriken“ seine Arbeit aufgibt und der Verein in Konkurs geht bzw. sich auflöst.

Aber schauen wir noch einmal in die Geschichte zurück! Trotz tausender, ja Millionen Opfer haben sich die Ideen, (Freiheit, Evangelium etc...) für die sich diese Märtyrer einsetzten, durchgesetzt.
Wir schreiben das Jahr 2011 nach Christi Geburt. Hat sich die Menschheit nicht weiter entwickelt? Schreiten wir in den Methoden wieder um Jahrhunderte zurück? Es gab übrigens bereits im 12. Jahrhundert einen Heiligen, der sich für die Rechte der Tiere einsetzte und sogar mit den Tieren sprach: Francesco di Assisi. Er war so mit Christus verbunden, dass er durch seine Demut auch den Papst beeindruckte. Das sind die Lichtgestalten der Menschheit.
Ich denke, wir müssen heute auf einen gütigen Gott hoffen, sonst werden wir untergehen bzw. einander ausrotten.

Dienstag, 25. Januar 2011

Tierschützerprozess: Dirty Tricks and Noisy Investigations

Die Zusammenfassung über den Tierschützerprozess von der Pressekonferenz der Grünen am Freitag kann ich nur in Etappen lesen. Es kommt mir nämlich sonst - bei so viel Unrecht - wirklich die Galle bzw. das Frühstück hoch. Ich werde die weiteren Vorkommnisse auf meinen Websites über die Österr. Justiz weiter kommentieren. http://justizaustria.blogspot.com. Auch ich als "Suppressive Person" habe die "Dirty Tricks" und Schwarze Propaganda bzw. "Noisy Investigations" kennen gelernt.

Zitat aus Billerbeck/ Nordhausen "Der Sektenkonzern": Unter "Schwarzer Propaganda" versteht Hubbard Verleumdungen und Flüsterkampagnen. Der komplizierte Gebrauch von PR ist ihr versteckter Gebrauch, um den Ruf von Personen und Gruppen zu vernichten...eine verborgene Quelle lässt Lügen und herabsetzende Daten in die Öffentlichkeit einfließen...."Dirty Tricks": eine Kritikerin namens Paulette Cooper sollte entweder in der Psychiatrie oder im Knast landen. So hatte es der Geheimdienst der Sekte beschlossen. Ende Zitat.

Nun - die Tierschützer sind im Knast gelandet, ich als Unterdrückerische Person bin all meiner Bürgerrechte vom Gericht beraubt worden. Die Methoden, Menschen und Institutionen zu vernichten, sind einander ziemlich ähnlich. Wen wundert es? Die Justiz und Polizei ist in Österreich von Epitarsis durchsetzt. Es läuft mir kalt über den Rücken, was hier vor sich geht. Millionen- und Milliardenbetrüger wie Herr Meischberger fahren mit dem Jaguar durch Wien und führen die sog. "Justiz" an der Nase herum. Idealisten, die dem Tierleid ein Ende machen wollen, werden ins Gefängnis geworfen. Das war zuletzt in der Nazizeit und im Mittelalter so.

Aber die Sekte betreibt ja auch "Besserungslager". (Rehabilitation Force Project)
Postskriptum: Alles, was ich sage ist unter der Prämisse meiner Entmündigung zu sehen. Da habe ich es leichter als Herr Balluch, dem man - ganz in Sektenmanier - auch noch das letzte Hemd durch Klagen und Gegenklagen wegnehmen will. Man will die Tierschützer und den "Verein gegen Tierfabriken" finanziell ausbluten (siehe den Versuch, dem Verein die Gemeinnützigkeit abzusprechen) Dabei geht man aber nicht gerade geschickt vor. Wer wird nach all der negativen Publicity noch bei Kleider Bauer Pelze kaufen?

Montag, 24. Januar 2011

Tatort Landesgericht für Strafsachen Wiener Neustadt

Wiener Neustadt – Landesgericht für Strafsachen

Heute geht der Hexenprozess am Landesgericht für Strafsachen in Wiener Neustadt gegen die Tierschützer weiter. Die UnderCover-Agentin Danielle Durand wird einvernommen.
Interessant ist, dass dieser Tierschützer-Prozess dem österreichischen Steuerzahler jetzt bereits mehr als 63 Verhandlungstage gekostet hat und im Januar/Februar/März 2011 noch viele Millionen Euros kosten wird. Die Dauer des Verfahrens erinnert an Kriegsverbrecher-Prozesse. Der Steuerzahler bezahlt Millionen an Euros. Die großen Gewinner sind weder die Kläger – Firma Kleider Bauer – noch die Angeklagten - die TierschützerInnen und der "Verein gegen Tierfabriken". Die Firma Kleider Bauer gehört zu den Verlierern, weil kaum jemand noch dort Pelze kaufen wird. Die TierschützerInnen unter Martin Balluch (dem 37 Delikte in der Anklageschrift vorgeworfen werden) gehören selbst nach einem Freispruch zu den Verlierern, weil sie nicht die gesamten Rechtsanwaltskosten refundiert bekommen. Das ist eben unser (UN) RECHTSSTAAT.

Aber jetzt möchte ich Ihnen, werter Leser, einmal die Praktiken und Gegebenheiten am Landesgericht für Strafsachen in Wiener Neustadt an Hand von zwei Strafprozessen vor Augen führen.

1. Ermordung (Eifersuchtsmord) eines Türken in Wimpassing (Bezirk Neunkirchen, Niederösterreich)
2. LIBRO-Prozess: Untreue, Bilanzfälschung, schwerer Betrug


1. Ritualmord an einem türkischen Gastarbeiter bei der Bushaltestelle in Wimpassing:

Ein türkischer Einwanderer (Arbeiter in einer Fabrik in NÖ) hat sich von einem angeblichen Nebenbuhler und Freund seiner Frau ENTEHRT gefühlt. Er hat sich von diesem Mann entehrt gefühlt, weil dieser seiner Frau (Muslima) auf der Straße angeblich in ehebrecherischer Absicht zugezwinkert hat. Daher hat er diesen Mann bei der Bushaltestelle in Wimpassing getötet, ihm den Penis abgeschnitten und der Leiche den Penis in den Mund gesteckt. Nun, dieser Mörder ist zwar vom Landesgericht für Strafsachen in Wiener Neustadt teilweise verurteilt worden. Von der nächsten Instanz wurde dieser Mörder aber frei gesprochen. Warum? Wahrscheinlich, weil Verwandte gute Bestechungsgelder an die Justiz bezahlt haben oder weil eben auch bei österreichischen Gerichten bereits nach islamischem Recht (so wie in Großbritannien) geurteilt wird. Es war eben nach islamischem Recht (Scharia) ein gerechtfertigter Ehrenmord. Heute sitzt der Mörder seines Nebenbuhlers zu Hause bei seinen Kindern und kann sich an nichts mehr erinnern. Das ist die österreichische Lösung. Da fällt mir ein Kroate ein, der mir wörtlich gesagt hat, dass, wenn ein Wiener Richter nicht Urteile im Sinne seiner Gemeinschaft fällt, dieser nicht lebend beim Hintereingang aus dem Gericht herauskommt. Das nennt man Balkanisierung der österreichischen Justiz. Ganz normal oder?

2. Anklage gegen die Buchhandelskette LIBRO AG am LG für Strafsachen in Wr. Neustadt:

Fünf Angeklagte stehen seit Januar 2011 wegen der Pleite des ehemaligen Börsenstars LIBRO AG aus dem Jahre 1999 (sic!) vor Gericht. Es handelt sich um zwei Libro-Vorstände, zwei Aufsichtsräte und einen Wirtschaftsprüfer. Die sogenannte "Staatsanwaltschaft" Wiener Neustadt legt ihnen – warum erst nach 12 Jahren ? – Untreue (§ 153 StGB), Bilanzfälschung (§ 255 Aktiengesetz) sowie schweren Betrug (§ 146 und § 147 StGB) zur Last. Der Strafrahmen beträgt bis zu 10 Jahren Haft.
Die Bilanzfälschung erfolgte bereits am 28. Februar 1999. Nun stellt sich in der Tat die Frage, warum der Gerichtsprozess erst nach 12 Jahren beginnt. Hat das Gericht in Wiener Neustadt kein Personal, um den Fall zu bearbeiten? Oder ist von „höherer“ Stelle interveniert worden, damit die Anklage im Sand verläuft? Das wäre nicht zum 1. Mal in der Republik Österreich passiert. „Intervention“ ist das klassische Mittel in unserer schönen Alpenrepublik, um Straftaten, in die Politiker und LogenmitgliederInnen involviert sind, zu vertuschen. Das beschreibt Ex-Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit Dr. Michael SIKA sehr gut in seinen Erinnerungen: MEIN PROTOKOLL.

Vor einigen Tagen hatte ich das Vergnügen, mit dem Rechtsanwalt von Jacob Puister zu sprechen. Jacob Puister, ein Niederländer, war der Chefkapitän jenes Schiffes LUCONA, das von Udo Proksch und seinen MitarbeiterInnen in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 1997 im Indischen Ozean versenkt wurde. Ohne den Aufdeckungsjournalisten Dr. Hans Pretterebner wäre dieser sechsfache Mord, sechsfache versuchte Mord und Versicherungsbetrug (man wollte der Bundesländerversicherung vortäuschen, dass auf dem Schiff LUCONA Yellow Cake gelagert war) niemals angeklagt worden. Innenminister, Außenminister, die halbe Polizei haben Udo Proksch von 1977 bis 1989 gedeckt. Die Kronenzeitung schrieb in den 1980-er Jahren auf der Titelseite: Jacob Puister hat das Schiff Lucona selbst versenkt! Das muss man sich einmal vorstellen. Gott sei Dank gibt es heute noch Rechtsanwälte, die sich an diesen Skandal erinnern können. Die politischen Parteien – allen voran die SPÖ – setzen ja darauf, dass die jungen Menschen keine Ahnung haben, wie viel Dreck auf ihren Stecken klebt.

Kurt Tozzer hat viele österreichische Skandale in seinem Buch „Todesfalle Politik“ zusammen gefasst. Es läuft einem kalt über den Rücken. Kleine Verbrecher werden in Österreich schnell angeklagt und in einem kurzen Prozess verurteilt und hinter Gitter gebracht. Bei den Tätern im Nadelstreif will man die Verfahren in die Länge ziehen. Da werden Gutachter in die Psychiatrie-Ecke gestellt, wie z.B. beim großen Gerichtsprozess rund um den tragischen Unfall der Gletscherbahn in Kaprun am 11.11.2000. Die Herrschaften denken wirklich, sie können alles machen. Meiner Meinung nach ist das alles eine Folge des Blutsbruder-Schwurs der Loge. Sie haben ja geschworen, einander zu helfen, einander zu decken bis in den Tod. Und das hat wirklich katastrophale Auswirkungen auf uns alle, vor allem wenn es um mörderische Rituale geht.

Freitag, 21. Januar 2011

Tierschutzprozess Wiener Neustadt - politisch motiviert?

Heute war ich bei einer Pressekonferenz der "Grünen" in der Löwelstraße in Wien.
Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen, Martin Balluch, Hauptangeklagter bei diesem Inquisitionsprozess und sein Anwalt erzählten über die Skandale bei diesem Strafprozess.

Sie müssen sich vorstellen, dass das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung im Auftrag einer Textilkette einen Verein namens Verein gegen Tierfabriken zerstören will. Dabei arbeiten sie mit allen Mitteln, die in einem Rechtsstaat normalerweise nicht erlaubt sind.

Ob die Anklagepunkte - wie z.B. der Vorwurf der Brandstiftung im Burgenland - gerechtfertigt sind, kann ich nicht beurteilen. Allerdings schaut Herr Balluch gerade nicht wie ein Schwerverbrecher und gefährlicher Terrorist aus.

Das Landesamt für Verfassungsschutz habe auch ich kennen gelernt. Sie arbeiten mit der gefährlichen Psychosekte Epitarsis zusammen und decken Morde, Mordversuche im Finanzministerium. Auch Milliardenbetrügereien und Geldwäsche werden - wenn sie in Ministeriumskreisen geschehen - in Österreich nicht bestraft.
Nur der kleine Mann muss bestraft werden. Das finde ich ziemlich ungerecht. Aber schon die Römer sagten: Quod licet Jovi, non licet bovi.

Ich hoffe und bete, dass wir in Österreich bessere Politiker bekommen. Vor allem aber soll die Justiz und die Polizei nicht so hoch bestechlich sein.
Last not least wünsche ich mir, dass die Methoden der gefährlichen Psychosekte Epitarsis in der österreichischen Exekutive und Legislative nicht Anwendung finden. Der Gründer Ron Hubbard hat ja Mord an Unterdrückerischen Personen straffrei erlaubt. Außerdem soll die Sekte Konzentrationslager in den USA, Dänemark und England betreiben. Siehe dazu den Film von Niki Stein: Bis nichts mehr bleibt Deutschland 2010

Ich glaube, grundsätzlich ist es besser, wenn Österreich wieder preclear wird.

Mittwoch, 12. Januar 2011

E-Government auf Österreichisch

Auf EU-Ebene wird E-Government als "Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in öffentlichen Verwaltungen in Verbindung mit organisatorischen Änderungen und neuen Fähigkeiten" definiert, "um öffentliche Dienste und demokratische Prozesse zu verbessern und die Gestaltung und Durchführung staatlicher Politik zu erleichtern."

Die elektronische Abwicklung von Amtswegen bringt nicht nur für die Bürgerinnen Veränderungen. Auch innerhalb der Verwaltung ist eine Reorganisation von Arbeitsabläufen und Kommunikationswegen erforderlich. Von den Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung wird dabei eine hohe Flexibilität im Umgang mit den neuen Technologien verlangt.

So genannte "Online Verfahren" ermöglichen den Bürgerinnen, Bürgern und der Wirtschaft bestimmte Amtswege teilweise oder zur Gänze elektronisch durchzuführen. Beispielsweise kann man verschiedene Amtswege von zu Hause aus übers Internet vorbereiten. Eine Voraussetzung dafür ist jedoch, Informations- und Datensicherheit sicherzustellen.

Soweit zur Theorie des E-Governments!

Wie E-Government in Wien derzeit funktioniert bzw. nicht funktioniert, möchte ich Ihnen, werter Leser, werte Leserin, an Hand eines praktischen Beispiels aus meinem (Behörden-) Leben plastisch darstellen.

Wie Ihnen ja durch meine Blogs bekannt ist, läuft am Bezirksgericht Wien-Liesing ein sogenanntes Außerstreitverfahren, ein Sachwalterschaftsverfahren bzw. ist ein Sachwalterschaftsverfahren im Mai 2009 gegen mich daselbst abgeschlossen worden. Ich stelle aber immer wieder – auf Empfehlung diverser Interessensvereinigungen – Anträge auf Wechsel des Sachwalters, bzw. habe ich beim Landesgericht für Zivilrechtssachen einen Rekurs gegen den Beschluss der „Besachwalterung“ (früher: Entmündigung) vom 18. Mai 2009 eingereicht. Dieser Rekurs wurde vom LG für ZRS in Wien mit der Begründung abgelehnt, dass ich eine querulative Verschwörungstheoretikerin bin, die durch das viele Querulieren den Überblick über ihre Alltagsgeschäfte verloren hat.

Aufgrund dieser Sachwalterschaft (Entmündigung, damit nichts, was ich über die Morde im Finanzministerium erzähle, ernst genommen wird) erhalte ich vom Bezirksgericht Wien-Liesing immer wieder weiße und blaue Briefe, das sind Vorladungen, Abrechnungen, Beschlüsse u.v.m. Ich erhalte diese Briefe durch meinen Briefträger und muss bei Erhalt dieser gerichtlichen Schriftstücke immer persönlich unterschreiben.

Nun habe ich schon vor vielen Jahren meine E-Card von der Sozialversicherung in Österreich auf eine Bürgerkarte aufladen lassen. Ich habe sogar ein Kartenlesegerät in der Service-Stelle des Bundeskanzleramts am Ballhausplatz in Wien gekauft.

An verschiedenen Stellen habe ich mich einschulen lassen betreff folgender Themen:

Elektronische Amtswege - Online Verfahren:
Ø Bürgerkarte (E-Ausweis und Digitale Signatur)
Ø Handy-Signatur
Ø Bürgerkarte aktivieren
Ø Übertragung der Bürgerkartenfunktion auf eine neue E-Card
Ø Bürgerkarte nützen (Handy, Kartenlesegerät)
Ø Elektronische Zahlung
Ø Elektronische Zustellung
Ø Amtssignatur
Ø Bildmarken des öffentlichen Bereiches
Ø Elektronischer Amtsweg
Ø Elektronische Rechnungslegung
Ø Formulare mit Signatur
Ø Points of Single Contact
Ø E-Card als Bürgerkarte
Ø Der Weg zum elektronischen BESCHEID
Ø Das sicherste E-Banking der Welt

Betreff „Elektronischer Zustellung“ habe ich mich auf der Seite des Bundesrechenzentrums www.meinbrief.at sogar registriert. Noch immer erhalte ich die Briefe vom Bezirksgericht per Post.

Ein IT-Mitarbeiter einer großen österreichischen Bank erzählte mir bei einer Weihnachtsfeier, dass von den kolportierten 65.000 Benutzern des E-Governments (vor allem Aufrüstung der E-Card auf Bürgerkarte) ca. 50.000 Beamte als Testuser wegzurechnen sind. So bleiben als wirkliche Benützer der neuen elektronischen Amtswege ca. 15.000 ÖsterreicherInnen, die wahrscheinlich allesamt IT-Freaks sind, wie z.B. HTL-Lehrer, Informatiker, Studenten der Technischen Universitäten.

Finanz-Online, Elektronische Zustellung von Amtspost, Elektronischer Akt, Elektronische Meldung beim Zentralen Melderegister – all diese Prestigeprojekte der österreichischen Bundesregierungen sind kläglich gescheitert. Millionen an Steuergeldern wurden in diese IT-Projekte geworfen, der Bürger ist aber undankbar und geht lieber weiterhin persönlich zum Amt - oder telefoniert mit einem sympathischen Fräulein dort.

Für mich wäre es auch schade, wenn „mein“ sympathischer Richter beim Bezirksgericht Wien-Liesing Herr Mag. Schuhmertl Christoph („Stoffl“) durch einen Roboter ersetzt werden würde. Man fragt sich außerdem in Zeiten, wo Richter, Prozessurteile etc. von Wirtschaft und Politik (Bawag, Tierschützer) gekauft werden, wie man Roboter bestechen kann. Das würde einige „Folgeprobleme“ bewirken.

Andererseits habe ich z.B. den Brief-Automaten am Postamt Wien-Alt-Erlaa sehr geschätzt. Ich konnte Marken kaufen und Briefe auch eingeschrieben außerhalb der Öffnungszeiten und am Wochenende aufgeben. Wahrscheinlich hat die Postgewerkschaft diese wertvollen Geräte manipuliert, sodass sie jetzt nicht mehr funktionieren und man die Geräte wieder abtransportieren wird. So bleiben wenigstens Arbeitsplätze erhalten.
Das wird sich auch die Gewerkschaft der Justizangestellten gedacht haben und so ignoriert man weiterhin erfolgreich das Projekt „Elektronische Zustellung von Gerichtsdokumenten“.
Diese Abläufe der österreichischen Verwaltung werden zusammen gefasst unter dem Titel „E-Government auf Österreichisch“. Alles läuft doppelt. Bitte sagen Sie jetzt NICHT, das ist die eigentliche Bedeutung von "Doppelte Buchhaltung" auf Österreichisch.

Ich frage mich nun: War die Zeit, die ich für den langwierigen Download von Schnittstellen-Software, Bürgerkartensoftware (MOKKA genannt) etc., benötigte, vergeblich investiert?
Andererseits mag ich meinen Briefträger sehr. Es freut mich immer, wenn er an meiner Tür läutet und es ist mir nicht mehr peinlich, wenn er weiß, in welcher Situation ich bin. Ich wünsche ihm, dass er bald in Pension gehen kann.

Dienstag, 11. Januar 2011

Martin Balluch - ein moderner Märtyrer?

Wer nichts ist und wer nichts kann,
der geht zur Post oder zur Bahn.


Fast könnte man diesem alten österreichischen Sprichwort noch hinzufügen: Bei Gericht wärest Du auch gut aufgehoben. Da musst Du schleimen, vertuschen, die 3 Affen spielen: Nichts hören, nichts sehen, nichts weitersagen.

Gerade deswegen, weil man bei der Justiz nicht die hohe Intelligenz antrifft, hat man Angst vor intelligenten, gebildeten Menschen, vor allem, wenn sie auf der Anklagebank stehen.
Zu diesen gehört auch DDr. Martin Balluch.
Die Liste seiner naturwissenschaftlichen Publikationen finden Sie am Ende dieses Blogs. Balluch hat auch in England studiert. Mit seinen Publikationen zu Tierrechten sind die "Sonderkommissionen" von Polizei und Landesamt für Verfassungsschutz hoffnungslos überfordert.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an meine Vorladung beim "Landesamt für Verfassungsschutz" im April 2006 und im August 2008 - betreff mysteriöser Todesfälle und Gehirnerkrankungen im Bundesministerium für Finanzen.
Leider beherrschte der Protokoll-führende Beamte nicht einmal die deutsche Sprache (Blog: "Du sollst kein Beileit wünschen")
Ich kann mir wunderbar vorstellen, wie diese Beamten zum Schwitzen kommen, wenn sie englische Texte vor sich haben. Da kann es nur zu Missverständnissen kommen.

Abschließend möchte ich feststellen, dass Herr Balluch einfach zu intelligent ist, um bei einem österreichischen Gericht als Angeklagter aufzutreten. Die Leute - vor allem die Polizisten der Sonderkommission - verstehen ihn einfach nicht.
Von der korrupten Richterin Sonja Arleth wollen wir ja gar nicht reden.
Wissen Sie z.B. was Konsequentialismus und Pathozentrismus ist?

Jetzt fällt mir wieder Univ-Prof. Dr. Karl Rahner ein. Er hat als kritischer Theologe so komplizierte deutsche Texte verfasst, dass die Inquisitionsabteilung im Vatikan sie nicht wirklich ins Italienische/ Lateinische übersetzen konnte.
Meine Devise bleibt ja (siehe dazu meine Facebook-Seite): ASTERIX EROBERT ROM! Asterix dreht den Spieß um und schlägt die Leute mit ihren eigenen Waffen.

Vielleicht schafft es Herr Balluch auch aus der Märtyrerrolle heraus zu schlüpfen und diese komische österreichische Justiz mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Helfer hat er ja mittlerweile genug. Viele junge Menschen sind heute gegen Pelze, Tierfabriken etc.

Als ich kürzlich mit meinem alten dunkelbraunen WEBPELZ-Mantel über den Maurer Hauptplatz spazierte, hat mich ein kleiner Bub im Volksschulalter gefragt:"Ist das ein Pandabär-Pelz?" Natürlich habe ich sofort verneint. Daran musste ich erkennen, dass die Kinder heute schon im Bereich Tierschutz viele Informationen erhalten. Viele junge Menschen kaufen heute keine Pelze mehr. Ich frage mich, warum die Firma KLEIDER BAUER so auf diesem Geschäft beharrt. Es hat keine Zukunft.

DDr. Martin Balluch - Literaturliste:
(da krieg sogar ich Kopfweh)

Balluch, Martin 1986:“Numerische Lösung einer Differentialgleichung 1. Ordnung mit der Methode der Charakteristiken am Beispiel der Strahlungstransportgleichung”. Diploma Thesis in Mathematics, University of Vienna, Austria.

Balluch, Martin 1987:“Energietransport durch Strahlung in protostellaren Hüllen”. Diploma Thesis in Astronomy, University of Vienna, Austria.

Balluch, Martin 1988:“Protostellar Evolution. I. The Behaviour of the Eddington factor and the accretion shock”. Astronomy and Astrophysics, 200, 58-74.

Balluch, Martin 1989:“Stabilität protostellarer Akkretionsströmungen”. PhD Thesis in Physics, University of Heidelberg, Germany.

Balluch, Martin 1991:“Structure and stability of steady protostellar accretion flows. I. The flow structure”. Astronomy and Astrophysics, 243, 168-186.

Balluch, Martin 1991:“Structure and stability of steady protostellar accretion flows. II. Linear stability analysis”. Astronomy and Astrophysics, 243, 187-204.

Balluch, M., 1991:“Structure and stability of steady protostellar accretion flows. III. Non-linear instabilities”. Astronomy and Astrophysics, 243, 205-218.

Lary, David J., and Balluch, Martin 1993:“Solar heating rates: the importance of spherical geometry”. J. Atmos. Sci., 50, 3983-3993.

Balluch, Martin, and Lary, David J. 1994:“Reply to the comments on `solar heating rates: the importance of spherical geometry’”. J. Atmos. Sci., 52, 3-15.

Lary, D.J., Balluch, M., and Bekki, S., 1994:“Solar heating after a volcanic eruption: the importance of SO2 absorption”. Q. J. Roy. Meteorol. Soc. , 120, 1683-1688.

Balluch, Martin 1995:“Adaptive Numerical Advection. The co-ordinate transformation method”. In Comp. Phys. Comm., Thematical Issue on Numerical Methods in Astrophysical Hydrodynamics, ed. W.J. Duschl and W.M. Tscharnuter, 89, No. 1-3, 91-117.

Balluch, Martin 1996:“A new numerical model to compute photolysis rates and solar heating with anisotropic scattering in spherical geometry”. Annales Geophysicae, 14, 80-97.

Balluch, Martin, and Lary, David J., 1997:“Refraction and Atmospheric Photochemistry”. Journal of Geophysical Research – Atmospheres.

Balluch, Martin, and Haynes, Peter H., 1997:“Quantification of lower stratospheric mixing processes using aircraft data”. Journal of Geophysical Research – Atmospheres.

Freitag, 7. Januar 2011

Tierschützerprozess: Eine Textilkette bezahlt einen Gerichtsprozess

Ausländische Beobachter können sich kaum vorstellen, wie es in der Justiz eines angeblichen Mitgliedes der Europäischen Union, nämlich in der Justiz der Republik Österreich, zugeht.

Nicht genug, dass Banken, die der Österreichischen Volkspartei nahe stehen, das große Verfahren rund um die österreichische Bawag-Bank bezahlt haben und als Belohnung für das von ihnen bestellte Urteil die Richterin Frau Bandion-Ortner zur Justizministerin gemacht haben. Nein, es kommt noch schärfer. Eine Textilkette bezahlt einen Prozess gegen harmlose Tierschützer in der Provinzstadt Wr. Neustadt (südlich von Wien)

Ich zitiere aus der Zeitschrift PROFIL vom 3. Januar 2011:
Martina Lettner schreibt über einen Prozess, der am österreichischen Rechtsstaat zweifeln lässt:

Die richterliche Fehlbesetzung ist konsequent. Schon bisher war die Tierschutz-Causa kein Glanzstück des viel gerühmten Österreich. Wo sonst würde binnen 48 Stunden eine eigene Sonderkommission eingerichtet, weil das Auto eines Textilkettenbesitzers zerkratzt wurde? Obwohl trotz jahrelanger Ermittlungen mit Abhörgeräten, Peilsendern und Observationen keine strafbaren Handlungen nachgewiesen werden konnten, stehen nun 13 Tierschützer vor Gericht – ein Ende des Verfahrens ist nicht in Sicht.
Weitere Zitate: „Die Zielstrebigkeit der Richterin gleicht dem Starrsinn nordkoreanischer Prägung.“ Oder „...die Richterin tobt wie ein Knirps vorm Süßigkeitenregal“


Die Journalistin Lettner dachte vorher, dass die Inquisition bereits hinter uns ist.Der Tierschützer-Prozess in Wiener Neustadt belehrt sie eines Besseren.

Die angeklagten Tierschützer von Wiener Neustadt sind junge Fanatiker, die es nicht hinnehmen wollen, dass Tiere sinnlos gequält werden, nur damit dumme Tussis der vermeintlichen „Society“ die Feststiege der Wiener Staatsoper mit einem echten Pelz hinauf schreiten können. Der Kampf gegen Tierleid muss offensichtlich mehr bestraft werden als Morde im Finanzministerium, mehr bestraft werden als Milliardenbetrügereien/Geldwäschereien rund um brutalste KRIEGE eines Karl-Heinz Grasser, Julius Meinl, Mensdorff-Pouilly etc.
Herr Julius Meinl musste nur pro Forma eine Nacht im „Häf´n“ sitzen. 100 Millionen Euro genügten der korrupten österreichischen Justiz, um ihn nach einer Nacht wieder frei zu lassen. Das erinnert stark an die Operette „Fledermaus“ von Johann Strauss, deren letzter Akt auch in einem Wiener Gefängnis spielt.
Da sind wir nun wieder mitten in der österreichischen „Staatsoperette“ gelandet.

Quod licet Jovi, non licet Bovi. Quod licet Iovi, non licet bovi.

Was Jupiter, dem Göttervater, erlaubt ist, ist den jungen Burschen, die aus Idealismus Vegetarier sind und beim Tierleid nicht schweigen wollen, nicht erlaubt.

Der interessierte Beobachter solcher österreichischen „Inquisitionsprozesse“ fragt sich natürlich unweigerlich, WIEVIEL an Korruptionsgeldern das Landesgericht für Strafsachen in Wiener Neustadt, die Richterin Sonja Arleth persönlich, sowie die „Exekutive“ (auch Polizei genannt) für die SOFORT-SOKO wegen dem Autokratzer von der „TEXTILKETTE“ erhalten hat. Jede® weiß, um welches Kaufhaus es sich hier handelt. Aber das spielt ja keine Rolle. Geld ist Geld. PECUNIA NON OLET. Geld stinkt nicht. Das Tierleid aber stinkt und schreit zum Himmel.

Die Textilkette wird sich diesen Prozess schon was kosten lassen. Es geht schließlich um ein noch immer attraktives Pelz-Geschäft, das man sich von diesen pflanzenfressenden Idioten nicht verderben lassen will. Da spielt eine Einladung auf eine Jacht für die Richterin keine Rolle, das sind finanzielle Abschreibposten, Geringfügigkeiten im Vergleich zu dem Schaden, den diese „Tierschützer“ der Textilkette zufügen wollen.
Vielleicht ist die Richterin Sonja Arleth auch persönlich irgendwie „verbandelt“ mit den Chefitäten der „Textilkette“.

Ja, die österreichische „Justiz“, die Staatsanwälte, Richter, Rechtsanwälte (schon immer), fast alle Beamten der österreichischen Justizverwaltung sind zu einem korrupten Haufen verkommen.

In diesem Zusammenhang mutet es wie eine höchst grausame „höhere“ Gerechtigkeit an, wenn der Vizepräsident des Obersten Gerichtshofes in Wien aus „völlig ungeklärter Ursache“ mit seinem PKW im südlichen Niederösterreich gegen einen Brückenpfeiler prallt.

Sonntag, 13. Juni 2010: 63- jähriger Lenker starb bei Unfall auf S6
Bei dem schweren Verkehrsunfall auf der S6 nahe Neunkirchen am Sonntag abends ist nach Angaben des Obersten Gerichtshofes (OGH) vom Montag dessen Vizepräsident Josef Gerstenecker (63) ums Leben gekommen. Wie die Sicherheitsdirektion NÖ mitteilte, starb in den Nachtstunden auch die 20- jährige Beifahrerin des Wagens.
Die Ursache des Unfalls stand weiterhin nicht fest. Das Auto des 63- Jährigen aus Korneuburg war laut Polizei im Gemeindegebiet von Grafenbach- St.Valentin von der Richtungsfahrbahn Wien abgekommen, gegen einen Brückenpfeiler geprallt und dabei völlig zertrümmert worden. Der Lenker war auf der Stelle tot. Die Studentin Simone W. wurde lebensgefährlich verletzt geborgen und ins Landesklinikum Wiener Neustadt geflogen, wo die Ärzte in den Nachtstunden den Kampf um das Leben der 20- Jährigen verloren.
Laut einer Aussendung des OGH verunglückte Gerstenecker auf der Heimfahrt von der Handball- Staatsmeisterschaft. Einst selbst aktiver Spieler, habe er die Korneuburger Handballer viele Jahre lang trainiert. Bis zuletzt war er Obmann der Herren von Union Korneuburg.
(Ende Unfallbericht)

Auch Landeshauptmann und Rechtspopulist Jörg Haider ist bei einem solchen Unfall ums Leben gekommen. Man kann ja heutzutage Unfälle durch ein SMS auf ein Handy im Auto auslösen. Der ehemalige Minister und FPÖ-Chef Herbert Haupt berichtet von solch einem Vorfall. Er hat an einem frühen Sonntag-Morgen ein SMS von der Kärntner Landesregierung erhalten, worauf sein Auto ins Schleudern geriet. In Österreich wird dann aber – das ist Tradition seit Kronprinz Rudolf – vertuscht, verschleiert, Spuren werden verwischt. Da muss schon mal ein deutscher Journalist herhalten und ein Buch schreiben, wie es doch wirklich war mit dem Unfall vom Haider.
ABER: Das korrupte System bröckelt da und dort. Vielleicht fällt es bald wie ein Kartenhaus zusammen und die „Horden“ aus dem Osten zerstören unsere Republik, unsere „Rechtsordnung“. Das wäre nichts Neues, auch die Marcomannen und Quaden haben Carnuntum, die römische Hauptstadt und Hochkultur an der Donau, völlig zerstört.

Montag, 3. Januar 2011

Claudia Bandion-Ortner und die Misere des Justizsystems

Herr Bakschisch schreibt im heutigen PROFIL auf Seite 3:

In Wiener Neustadt sitzen derzeit 13 Tierschützer auf der Anklagebank, weil sie eine kriminelle Vereinigung gebildet haben sollen - das Gebaren der selbstherrlichen Richterin Sonja Arleth an bisher 63 Verhandlungstagen treibt sogar erfahrenen Strafrechtlern die Schamesröte ins Gesicht. Vor eben diesem Gericht hätte sich eigentlich längst auch André RETTBERG, einst Chef der 2001 kollabierten Handelskette LIBRO, verantworten müssen. Die Anklageschrift liegt zwar schon seit Herbst 2009 vor. Zu einem Prozess ist es - aus welchen Gründen auch immer - bis heute nicht gekommen.
1. Wie wäre es mit Karl-Heinz Grasser und Equipage?
2. Julius Meinl?
3. Karl Petrikovics?
4. Alfons Mensdorf-Pouilly? (verheirateter Rauch-Kallat)
5. Ernst Strasser?
6. Tilo Berlin?
7. Wiener Flughafen?
8. Hypo Niederösterreich?
9. ÖBB und Tochterfirmen wie Rail Cargo?
10. Bundesbuchhaltungsagentur? - Wo sind die 60 AMS-Millionen?

Es klingt zynisch, wenn Bandion-Ortner beteuert, dass Richter zur Wahrheitsfindung verpflichtet sind. Die Ministerin hat gemeinsam mit ihrem Staatsanwalt KRAKOW den Beweis angetreten, dass das nicht so ist. Dank des Desinteresses von Krakow und Bandion-Ortner ist heute zum Glück völlig unklar, wo Investmentberater Flöttl die Bawag-Milliarde versenkt hat. Und das ist gut so.


Eine "Unterdrückerische Person" kann solch eigenartige Vorkommnisse in der österreichischen Justiz auch ganz anders interpretieren.
Österreich wird ja seit Ende der 1980er Jahre erfolgreich "geklärt". Da wurden auch das Justizministerium, die Gerichte, die obersten Gerichtshöfe und die Staatsanwaltschaften nicht vergessen.
Im Jahre 2000 zog ein Team von "Kläre Österreich" im Finanzministerium ein. Die Himmelpfortgasse in Wien hat wenig mit himmlischen Zuständen zu tun. Vielmehr hat man von dort aus auch der Justiz KLAR gemacht, dass sie vom Bundesministerium für Finanzen abhängig ist.
Die Mitglieder der Epitarsis-Sekte müssen zusammen halten. Selbst der großen Loge in der Rauhensteingasse (Wien) hat das nicht gefallen. Ende der 90-er Jahre musste ein SPÖ-Mitglied seinen Vorsitz abgeben - angeblich wegen Epitarsis.
Wenn man sich die von der österreichischen Justiz geschonten Personen ansieht, dann fällt sofort auf, dass es sich um Epitarsianer (Grasser, Tilo Berlin, Rettberg, Buchhaltungsagentur, ÖBB, Kulterer), um hohe Logenmitglieder (Mensdorf-Pouilly, Strasser, Meinl, Petrikovics...) oder gar um BonesMen (Familie Flöttl-Eisenhower und Co) handelt.
Wenn Frau Bandion-Ortner ein solches Mitglied eines Geheimbundes ausliefern würde, würde sie sehr bald selbst den bestialischen Riten dieser Bünde zum Opfer fallen. Das weiß sie. Deswegen wird sie auch zusehends nervöser. Tilo Berlin, der z.B. ein ganz normaler Milliardenbetrüger ist, würde die ganze österreichische SC-Epitarsis-Society in den Abgrund ziehen, wenn man ihn anzeigen oder gar verurteilen würde. Tilo Berlin ist übrigens mit einer Gräfin GOESS verheiratet und hat eine sehr schöne Landwirtschaft in Kärnten. Er macht seinem Vorbild Ron Hubbard alle Ehre: "Mach Geld, mach mehr Geld, mach noch mehr Geld."

In Wien wird man halt anders hingerichtet. Aber wie man dann schlussendlich den Löwen zum Fraße vorgeworfen wird, das ist einzigartig auf diesem Planeten.

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