Samstag, 20. November 2010

Rettet das Schneebergland und das Semmeringnaturschutzgebiet - rettet die Alpen vor der Zerstörung durch geldgierige Politiker

Dass die österreichische Justiz eine miese Attrappe ist, ist Ihnen werter Leser, werte ÖsterreicherInnen ohnehin schon lange bekannt.

Da fahren Milliardenbetrüger wie Meinl, Mensdorf, Meischberger und Co in Wien und London mit ihren Bentleys spazieren, weil sie sonst nichts Sinnvolles zu tun haben. Im Gefängnis könnten sie wenigstens in der Tischlerei oder Küche arbeiten.

Bankchefs, die ihre Kunden um Millionen betrogen haben, werden auf freien Fuß gesetzt, weil sie sonst andere Verbrecher, die in hohen Positionen sind, hochgehen lassen würden.

Nichts Neues unter der Sonne des Udo Proksch und Co, werden Sie sagen?

Jetzt werden ja auch noch die Amtstage bei den Gerichten abgesagt. Gibt es nicht irgend einen mutigen Menschen, der diese Attrappe einer Justizministerin aus dem Amt jagt?

Ich muss mich ja nur mit kleinen Widerwärtigkeiten wie einem geldgierigen Trottel als Sachwalter herumschlagen.

Am 9. November 2010 wurden z.B. folgende Schriftstücke vom Bezirksgericht Wien-Liesing eingeschrieben (zahlt natürlich der Steuerzahler) an mich versandt.

1.Stellungnahme Dr. Weiser an BG Wien-Liesing vom 6. September 2010: Ein Internetlesezugriff (gemeint ist wohl das Netbanking der ERSTE Bank) wird zum gegebenen Zeitpunkt nicht für sinnvoll erachtet, da der Sachwalter im Rahmen der Einkommens- und Vermögensverwaltung zur Rechnungslegung gegenüber dem Pflegschaftsgericht ohnehin verpflichtet ist.

2.Stellungnahme Dr. Weiser vom 5. November 2010: In außen bezeichneter Pflegschaftssache wird mitgeteilt, dass die ERSTE Bank der österreichischen Sparkassen AG angewiesen wurde, der Kurandin einen Lesezugriff auf das Sachwalterschaftskonto einzuräumen.
Dem Sachwalter ist bekannt, dass ein solcher Zugriff der Kurandin nicht ermöglicht wurde.
Bereits Mitte September ist es dem lieben Herrn Dr. Weiser etwas zu heiß unter dem Popo geworden und er hat der dienernden Bankangestellten in Mödling mitgeteilt, dass ich doch einen Zugriff auf mein Girokonto haben könne.
Also was jetzt? Zuerst teilt er dem Gericht mit, dass es nicht möglich ist, Wochen später teilt er dem Gericht mit, dass es doch möglich ist. Ich bekomme beide Schriftsätze auf 1 Mal zugestellt, wahrscheinlich wurden sie im Bezirksgericht Wien-Liesing irgendwo verschlampt und jetzt zufällig wieder gefunden.
Das erinnert mich an einen Beschluss des Jugendgerichtshofs Wien von 1999, wo mir in bezug auf Besuchsrecht/ Obsorge in 4 Punkten vier unterschiedliche, einander widersprechende Beschlüsse mitgeteilt wurden.
Zur Erinnerung: Ich musste ja um die Obsorge als Mutter kämpfen, weil ich laut Prof. Max Friedrich als studierte Theologin im dringenden Verdacht stand, mein Kind wie Abraham opfern zu wollen. Der einzige Lichtblick war der Richter Handl am Jugendgerichtshof, der über biblisches Wissen verfügte und bei den Vorladungen am Gericht immer wieder betonte, dass Abraham den Isaak ja dann doch nicht geopfert habe. Das war wirklich Glück im Unglück, dass ich so einen gebildeten Richter fand, wenngleich er auch mit einem Finger auf einer alten Schreibmaschine schreiben musste – und das im Jahre 1999!

Ich denke, am besten man schließt die Justiz überhaupt. Es würde kaum auffallen, ja viele Bürger würden sich viel Geld sparen. Die Justizverwaltung kostet dem Steuerzahler nur Geld und bei den großen Prozessen wird ohnehin schon von den freien Bauarbeitern im Vorhinein vereinbart, wie der Prozess auszugehen hat, wie das Urteil auszusehen hat. Da wird einer Richterin das Ministeramt versprochen, nur damit sie einen schwer kranken alten Mann zum Tode verurteilt. Bei den kleinen Verfahren wird der Beteiligte nur von Rechtsanwälten wie eine Weihnachtsgans ausgenommen. Diese Rechtsanwälte - wie mein Sachwalter Dr. Weiser - logieren an den teuersten Adressen von Wien und sind teilweise die übelsten ErbschleicherInnen.

Ob Elsner jetzt im Gefängnis stirbt oder nicht, ist zwar tragisch, wird aber an den Geschicken Österreichs nichts ändern.

Sehr wohl aber eine große Gefahr für Österreich sehen wir in der geplanten Erdgaspipeline im Bezirk Neunkirchen/ NÖ. Die Bauern werden zwangsenteignet, nur damit gewisse Idioten in St. Pölten und bei der EVN (Niederösterreichischer Energieversorger) teures Erdgas nach Italien verkaufen können. Die Gier dieser Verbrecher am österreichischen Volk und an der österreichischen alpinen Landschaft ist grenzenlos. Da baut man jetzt tatsächlich im stärksten Erdbebengebiet Österreichs – mitten in den Südhängen der Alpen – eine Erdgaspipeline.
Sind die wirklich wahnsinnig geworden? Eigentlich gehören Wirtschaftsminister Mitterlehner, LH Pröll und Landesrat Sobotka zwangsbesachwaltet und mit dem nassen Fetzen aus ihren Ämtern gejagt.

Die Bevölkerung ist leider so abgestumpft, dass sie sich kaum mehr aufzustehen traut gegen die Zerstörung Österreichs. Ende der 90-er Jahre war das noch ein bisschen anders. Da haben z.B. die regionalen „Grünen“ das Weltkugelprojekt (ein Scientology-Projekt) des Herrn Strohsack in Ebreichsdorf (Bezirk Baden bei Wien) erfolgreich verhindert. Die geplante Kugel (als Symbol für die angestrebte Weltherrschaft von Scientology) wäre so schwer und hoch gewesen, dass sie den weichen Boden zum Senken gebracht hätte. Ein wahres Wunder ist geschehen, dass diesen Idioten nicht freie Hand gelassen wurde.

Ich vermisse aber trotzdem jene Sprengkraft und jene Widerstandskraft von 1984, als im kalten Winter Menschenmassen in den Donauauen östlich von Wien lagerten, nur um das Kraftwerk an der Donau zu verhindern. Kinder, das waren noch Zeiten.

Heute müssen Bauern alleine gegen Zwangsenteignung kämpfen. Ein Freund aus Gloggnitz sagte: Was willst Du, unterm Hitler hat man doch auch die Zwangsenteignungen vollzogen. Also sind wir tatsächlich eine Diktatur, müssen wir in einer Diktatur leben und zusehen, wie Voll-Idioten unser Heimatland zerstören. Nein, das glaube ich nicht. Das hoffe ich nicht. Es MÜSSEN Menschen aufstehen und diesen Verbrechern das Handwerk legen – hoffentlich möglichst gewaltlos.

www.neinzuregl-suedschiene.at

1 Kommentar:

  1. Erwin Haider

    Schlagl 12

    2640 Gloggnitz Schlagl, am 13.10.2010



    Betreff: Enteignung durch Wirtschaftsministerium



    Offener Brief





    Der Bau von neuen Erdgasleitungen liegt nicht im öffentlichen Interesse.

    KEINE Enteignung von österreichischen Bauern und Grundbesitzern aus Profitgier der Erdgaslobby.





    Im Interesse der österreichischen Bevölkerung

    1. NEIN - zum Gaswirtschaftsgesetz, wo sich die Gaswirtschaft selbst die Regeln für Enteignungen macht.



    2. NEIN – zu Enteignungen von österreichischen Bauern und Grundbesitzern wegen Profitgier von Großkonzernen



    3. NEIN - zu Liegenschaftsschätzungen nach Enteignungen. Der angebotene Entschädigungsbetrag der Betreiber muss auch nach einer Enteignung bezahlt werden. Nach Stilllegung von Erdgasleitungen müssen die Kosten der Herstellung des Grundstücks in den ursprünglichen Zustand bzw. Entsorgung der Gasrohre bereits bei deren Errichtung bezahlt werden.



    4. NEIN – zur grundbücherlichen Einverleibung „für den Rechtsnachfolger“



    5. NEIN - zur irreversibler Grund- und Landschaftszerstörung durch unnötige Gastransitpipelines



    6. NEIN – zum Erdgasleitungsbau in der höchsten Erdbebenzone Österreichs



    7. NEIN – zur Gefährdung der österreichischen Bevölkerung durch Gasexplosionen



    8. NEIN – zum weiteren Ausbau und Einsatz des Klimakillers Erdgas, welcher beim Transport in Pipelines und bei der Verbrennung in Kraftwerken entscheidend zum Klimawandel beiträgt



    9. NEIN – zu Milliarden-Euro-Strafzahlungen durch die österr. Bevölkerung wegen nicht erreichtem Kyoto Ziel des CO² Ausstoßes.



    10. NEIN - zur weiteren Abhängigkeit von instabilen teils kriegsführenden Lieferländern mit Demokratiedefizit



    11. NEIN - zum immer höheren Wertschöpfungsabfluss in jährlicher Milliardenhöhe in das Ausland



    12. NEIN - zum Erdgaspipelinebau im alpinen und hochalpinen Gelände



    13. NEIN – zu Risiko und Sabotage auf eigenem Grund



    14. NEIN - zur Gefährdung des sozialen Friedens



    JA zur Energiewende, zu erneuerbaren zukunftsorientierten Energieformen wie etwa Sonne, Wind, Wasser od. Biomasse mit 100.000 neuen „green Jobs“ in Österreich.

    Meine Homepage: www.neinzuregl-suedschiene.at

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