Montag, 25. Oktober 2010

Die Republik der Kavaliere - Grasser und die BAWAG

Am Wochenende hat das Büro der Obersthofmeisterei einige Texte aus dem Buch "Republik der Kavaliere" eines wilden Abgeordneten aus der Steiermark, der aus dem Wald kommt, (er heißt angeblich PILZ) gelesen, geschrieben, durchdacht.

Da geht es auch um Finanzen, um Verschleuderung des Tafelsilbers der Republik Österreich im Rahmen des Projekts "Klirr Austria" Wir haben ja immer gesagt, Ihr sollt keine Republik machen. Da kommt der Bodensatz nach oben und jeder kann Kaiser werden. Wo kommen wir denn hin?

Da sitzt so ein angeblich betrügerischer Bankdirektor im Gefängnis und angeblich noch viel betrügerische Finanzminister (Emporkömmlinge, dumme Parvenues) leben gut auf ihren Villen, Haciendas, Jachten auf Kosten des österreichischen Steuerzahlers.

Eine Arbeiterbank namens BAWAG musste im Jahre 2006 durch die Republik Österreich gerettet werden. Der Finanzminister schonte diese Bank bis 2005, weil er mit Flöttls, Meinls und Co auf diversen Jachten im Mittelmeer bestens lebte. Ein Kavalier genießt und schweigt.

Also, dieser Gift-Pilz aus der Steiermark schreibt folgendes in seinem Buch:

Der rote Teil der Bawag-Affäre wird penibel ausgeleuchtet. Der schwarze Teil braucht noch Licht.
Die wichtigsten Fragen zu Bawag, ÖVP und KHG lauten:

1. Was hat Finanzminister Grasser – als Vertreter der obersten Aufsichtsbehörde BMF - gewusst?
2. Warum hat die Finanzmarktaufsicht beim Bawag-Skandal versagt?
3. Warum bleibt das Versagen der FMA ohne Folgen?
4. Warum stehen die ausländischen Steuer-Ermittler in Wien vor verschlossenen Türen?
5. Warum hat der Finanzminister Grasser das österreichische Parlament und die Öffentlichkeit wiederholt angelogen?
6. Warum hat Grasser (seit Februar 2000 Finanzminister) die Bawag und ihre Skandale bis 2005 geschont? (War es etwa, weil er mit Flöttl auf der Meinl-Jacht champagnisierte?)
7. Welche Dienste hat Grasser als Finanzminister einzelnen österreichischen Banken erwiesen?
8. Was hat Grasser an Bestechungsgeldern von Vorständen und Aufsichtsräten der österreichischen Banken erhalten?