Donnerstag, 30. September 2010

Club 2: Ist Österreich tatsächlich eine Bananenrepublik?

Die arme Ruth Elsner kann einem schon irgendwie leid tun. Diese Dame kämpft wie eine Löwin für ihren kranken Mann im Gefängnis. Das ist ja schon fast wie in der Beethoven-Oper Fidelio. Frau Elsner könnte man fast als eine moderne Leonore bezeichnen. Aber viele kennen ja diese Oper gar nicht mehr. Für Jugendliche ist das nur "extremly boring".

In einer Zeitung haben wir folgenden Kommentar zu dieser Diskussion über die österreichische Justiz gefunden:
Anmerkung: Die Redaktion ist nicht verantwortlich für diese krankhaften Verschwörer-Meinungen - i gitt i gitt

Kommentar zum Club 2: Ist Österreich eine Bananenrepublik?

Elsner sitzt wegen Verspekulierung von Millionen auf Kosten der Gewerkschaftsbank ein.
Der junge Flöttl geht in New York gemütlich spazieren.

Im Rahmen der Bankenkrise sind Millionen, ja Milliarden von Erste Bank, Raiffeisen Int. und anderen Banken verspekuliert worden, ja gerade im Osten (Central Eastern Europe) einfach verloren gegangen.

In Ex-Jugoslawien haben die Raiffeisen Int und die Erste und die Hypo mit Hilfe der gewaschenen Gelder die meisten Immobilien und alten Banken erworben und restauriert. Keiner sagt irgendwas, dass da was nicht stimmt.
Mit Kulterer hat man jetzt wieder ein Bauernopfer gefunden.

Die anderen Bankmanager gehen mit Millionen-Gagen nach Hause, während Elsner im Gefängnis Wien 8 schön langsam hingerichtet wird.

Der geschulte österreichische Betrachter erkennt unschwer, dass es sich beim Fall Elsner um eine Art interne Freimaurer-Rache handelt.

Man erinnert sich an jenen Banker der Vatikan-Bank, der 1982 auf einer Brücke in London mit den FM-Symbolen in der Tasche tot aufgefunden wurde.

Der Fluch der Freimaurerei erwischt Dr. Elsner mit voller Wucht. Seine Gattin wird hier wenig ausrichten können.

Für das Volk hat man offiziell dann auch noch gleich ein Bauernopfer. Vermutlich hat Elsner irgendwelche internen FM-Regeln gebrochen. Frau Ruth Elsner will man psychisch fertig machen, die kann einem schon wirklich leid tun. Aber sie hat wenig Chance.

So hat man der Richterin im Bawag-Prozess das Ministeramt versprochen, wenn sie den Prozess so ausgehen lässt wie die ÖVP es wünscht.

Österreich ist keine Bananenrepublik, weil wir keine Bananen haben. WIE aber Menschen des öffentlichen Lebens hier in Wien hingerichtet werden und wie die Verbrecher noch weiter an der Spitze des Staates und der ach so "unabhängigen" Justiz weiter ihre bösen Taten vollbringen können, lesen wir bereits in Hans Pretterebners Meisterwerken "Fall Lucona" und "Netzwerk der Macht".
Man könnte z.B. einmal die Grasser-Konten sperren, dann wird es ziemlich schwierig in Sardinien oder auf den Malediven in der Sonne zu liegen - wenn der Karl-Heinzi z.B. nur ein monatliches Taschengeld von 300 Euro bekommt! (in Worten: Dreihundert Euro)
Diese sog. "Justizsprecher" und Staatsanwaltschafts-Vorsitzenden schauen so diabolisch aus, dass es einem kalt über den Rücken läuft.
Warum ist eigentlich Herr Ainedter so braun und dauernd auf Parties?

Ja - da Neid is a Luada. Schließlich müssen manche Österreicher mit dem Geld ein ganzes Monat auskommen, was Ainedter, Grasser und Co in einer halben Stunde auf einer Party ausgeben.

Was aber wirklich dem Fass den Boden ausschlägt, ist dass Herr Sektionschef Litzka aus dem BM für Justiz (hat Udo Proksch bis zum Schluss gedeckt) sich in Fragen der "Justiz" wieder in den Medien meldet. Dem Manne sei geraten, er möge sich mit Grasser und Co auf eine Insel - weit weit weg von unserer lieben Republik - begeben.

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Die österreichische Bevölkerung ist nicht SO DOOF, wie Schüssel und Co meinen.


Ende des Kommentars

Anmerkung: Die Redaktion dieses Blogs distanziert sich von der Meinung des Autors.

Samstag, 25. September 2010

Justiz auf Österreichisch und das NETZWERK DER MACHT

Lieber Leser, liebe Leserin, sie fragen sich vielleicht (gerade wenn sie kein gelernter Österreicher sind) warum in Österreich alles so ungestraft passieren kann, Justizminister von Banken-Chefs ernannt werden, damit sie Skandale vertuschen und Prozess-Urteile gegen verhasste Gewerkschaftsbanker dem (politischen) Gegner gefällig schreiben, in den Ministerien Beamte beseitigt werden, ohne dass irgend jemand auch nur einen "Muckser" macht.

Hans Pretterebner, der in 10 Jahren den Skandal rund um den Untergang des Schiffes LUCONA recherchiert hat, versucht in seinem Buch NETZWERK DER MACHT eine Erklärung der österreichischen Schleimer-Seele:

Hier eine Kostprobe aus dem Buch "NETZWERK DER MACHT" von Hans Pretterebner: (ist übrigens 20 Jahre alt, aber aktueller denn je)

Vorwort:
Genau die gleichen Mißstände, die z.B. in Italien zu einer unvorstellbaren Verhaftungswelle führen, haben selbstverständlich auch bei uns seit Jahren und Jahrzehnten Tradition.
In Österreich werden Skandale in der Regel nur nicht aufgedeckt. Und wenn es jemand versucht, egal ob Beamter, Journalist oder Oppositionspolitiker, so zieht er sich augenblicklich den HASS der gesamten Kaste der Korruptionsnutznießer zu. Er/ sie wird bekämpft, ausgegrenzt und zum Paria abgestempelt.
Die Allmacht der politischen Parteien, die in Österreich den Staat, die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Medien und die JUSTIZ in ihrem Spinnennetz gefangen hält, lässt eine wirkungsvolle Korruptionsbekämpfung schon von vorne herein gar nicht zu. Konsequenzen aus den bösen Taten zieht man praktisch nie. Die Bevölkerung ist abgestumpft (da kann man halt nix machen - das war schon zur Zeit des Wiener Kongresses so) Die Bevölkerung nimmt mittlerweile fast schon jede Lüge widerspruchslos hin. Ab und zu gibt es einen Sündenbock (zur Beruhigung des Volkszorns) wie z.B. Udo Proksch, der als einziger rechtskräftig verurteilt wurde.
Udo Proksch kommentiert von der Strafanstalt in Graz-Karlau aus die österreichische Innenpolitik. Mit seinem Freund aus dem Club 45, Heinz Fischer, ist er zufrieden.


Ja, keiner traut sich was zu sagen oder aus Protest aus der Partei auszutreten. Man könnte morgen "auf der Straße" stehen. So buckelt und duckt man sich. Obwohl Österreich eine Demokratie zu sein scheint, ist der typische Österreicher eigentlich noch genau so abhängig und geknechtet wie in Zeiten der Habsburger-Monarchie (sorry, da muss ich mich aus Prinzip gegen meine eigenen Vorfahren stellen) und der Weltherrschaft der römisch-katholischen Kirche. Das Motto ist und bleibt: NACH OBEN BUCKELN - NACH UNTEN TRETEN! Damit ist der Erfolg garantiert.

Entwurf parlamentarische Anfrage - Misstrauensantrag gegen die Bundesministerin für Justiz Deregulierung Verfassung und Reformen

Sehr geehrte Frau Dr. Fürst,  ich mag Ihre Art, Dinge und Sachverhalte im Nationalrat zu erklären und darzulegen. Daher schicke ich Ihnen...