Freitag, 13. August 2010

Hypo Alpe Adria und die österreichische Justiz

Heute ist Freitag der 13. August - kein guter Tag für Herrn Kulterer.
Die liebe Frau Justizministerin benötigt wieder ein Bauernopfer, um den Volkszorn zu befriedigen. Geh ma halt a bissl in Untersuchungshaft. Mal sehen, ob sein Anwalt in einer hohen Loge ist und ihn frei bekommt. (Siehe dazu das Buch "Netzwerk der Macht" von Dr. Hans Pretterebner)

Erinnern wir uns einmal, wie die österreichische Justiz mit den Prominenten umgeht:
1. Graf Ali Mensdorf-Pouilly: Wird scheinhalber in ein Nobelgefängnis in London gesteckt und dann von seinen reichen Freunden frei gekauft.
2. Julius Meinl der Fünfte: 100 Millionen Euro ist für die War Chest, diverse Drogen- und Waffenhändler wirklich nicht viel Geld. Die österreichische Justiz hat nun ein dickes Konto und kassiert vielleicht ein bisschen Provision. Julius der Fünfte kann aber kurz nach seiner "Verhaftung" am 1. April gleich wieder auf seine Jacht in Kroatien, die tatsächlich existiert.
3. Wolfgang Wipplinger und Kurt Datzer: Im Auftrag der Psychosekte "Epitarsis" haben die beiden Millionen Euros von Konten des österreichischen Arbeitsmarktservice auf Konten der Kriegskasse (Warchest) von Epitarsis überwiesen. Mit Hilfe des Rechtsanwalts von Tilo Berlin (hat Millionen von der Bank Hypo Alpe Adria für sich und seine reichen Freunde abgezweigt) - dem feinen Herrn Dr. Brandstetter - ist Wipplinger im Dezember 2009 wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die jahrelange Leiterin der Buchhaltungsagentur, Frau Moder (Nomen est Omen?) will mit dem Fall nichts zu tun haben, sie leidet unter Amnesie, auch der Finanzminister leugnet jeden Zusammenhang des Bundesministeriums für Finanzen mit der österreichischen Bundesbuchhaltungsagentur.
4. Karl-Heinz Grasser: Alles - Buwog, Projekt MINERVA (geplante Übernahme der Voest durch Epitarsis und Magna), Homepage-Affäre uvm. - ist hinter seinem Rücken passiert. Er hat eine weiße Weste und auch Wolfgang Schüssel fühlt sich für nichts verantwortlich, was in seiner Zeit als Bundeskanzler passiert ist. Auch der fleißige Rechtsanwalt Dr.Ainedter bekommt sehr viel Geld für die "Reinwaschung" unseres lieben Finanzministers. Da werden Pseudoverhöre bei der Staatsanwaltschaft über Stunden geführt, mit dem (schon vorher vereinbarten) Ergebnis, dass alles rein und sauber abgelaufen ist.
5. Bundesrechenzentrum, Sumper-Billinger, M.Winkler uvm: Kurz bevor Grasser das Finanzministerium verlassen musste (Herbst 2006) hat er noch wichtige Stellen der Republik Österreich mit Leuten von Epitarsis besetzt. Vor allem die Geschäftsführung des Bundesrechenzentrums, wo alle wichtigen Daten der Republik gespeichert sind und die gesamte Bundeshaushalts-Verrechnung auf SAP-Systemen und SAP-Mandanten (SAP-Servern) gespeichert ist, musste unbedingt in der Hand von Epitarsis bleiben. Die Ex-Schwägerin unseres Finanzministers mit der weißen Weste Frau Sumper-Billinger würde das schon schaffen! Sie leistet derzeit auch noch sehr gute Arbeit für Epitarsis im Bundesrechenzentrum, Hintere Zollamtsstraße 4, 1030 Wien. Über den Republiksvertrag mit dem Software-Riesen SAP würde man das Projekt "Kläre Österreich" recht gut abwickeln können - hat man doch alle Fäden (das gesamte Vermögen der Republik Österreich) in SAP-Hand!

Conclusio: Die Psychosekte Epitarsis (Siehe Tatort-Krimi vom 29. 8. 2010) hat die Staatsanwaltschaften, das Justiz-, Finanz- und Innenministerium schon so gut mit ihren Leuten unterwandert, dass die Skandale weiterhin sehr gut vertuscht werden können.
ES IST ALLES IN BESTER (VERTUSCHUNGS- und KORRUPTIONS-)ORDNUNG. NA OISDANN!